30.12.2005

Termine + Ausschreibungen 2006 sind online !!!

25.12.2005

Ehemalige LAZ – Crew traf sich zum "Plaudern"

 

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(jth) Weihnachten hat viele schöne Seiten, denn auch ehemaligen Sportlern und Sportlerinnen bleibt Zeit, um an ihre  alten Wirkungsstätten von frührer zurückzukehren. Dies trifft auch für die einstigen Top-Leichtathleten des LAZ Giessen Stadt und Land zu. Die Athleten der Jahrgänge 1971 und 1972  trafen sich am ersten Weihnachtsfeiertag traditionell in einem Giessener- Insiderlokal. Diese Tradition pflegt die alte LAZ - Crew schon seid geraumer Zeit. So reisten die "Jungs und Mädels", aus München, Bonn, Braunschweig, Zürich, Florenz und sogar aus Peking nach Giessen an, um über die alten Zeiten, aber auch die jetzigen Aktivitäten zu klönen.

Trotz fast zehnjähriger Wettkampfpause wurden schnell alte Erinnerungen geweckt, denn die Verbundenheit zur Leichtathletik bleibt bei allen erhalten. Etliche "Ehemalige" geben ihr erworbenes Wissen als Trainer an Jüngere weiter, andere halten sich mit Jogging oder dem Besuch des Fitnessstudios fit. " Ich komme jedes Jahr gerne, denn oft bleibt nur ein oder zweimal im Jahr die Gelegenheit, sich mal wieder über die "Guten alten Zeiten" zu unterhalten  " so ein ehemaliges Sprint-Ass. Damit die schöne Tradition auch weiterhin gepflegt werden kann, wurde sich schon für das nächste Jahr, zur gleichen Zeit und am gleichen Ort verabredet.

 

24.12.05
Das LAZ Giessen Stadt und Land
wünscht allen Sportlern, Trainern, Betreuern,
Vereinen und Freunden der Hessischen Leichtathletik ein
gesegnetes Weihnachtsfest 2005, sowie einen guten
Rutsch ins neue Jahr 2006.

 

23.11.05                                    Sportlerwahl 2005

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der „Giessener Anzeiger“  sowie  „Karstadt Sport“  veranstaltet zum Jahresende  wieder Mittelhessens Sportlerwahl! In diesem Jahr sind auch Leichtathletinnen der TSG Wieseck ( Siebenkampfmannschaft) und die Leichtathleten des LAZ Giessen ( Zehnkampfmannschaft) gemeinsam in der Rubrik Mannschaften am Start.In der Einzelwertung sind Beatrice Marscheck ( LAZ Giessen / Frauen) und David Klaus ( LG Wetzlar) nominiert worden.Wer von Euch Zeit, Lust und Laune hat, gibt bitte seine Stimme für die Leichtathletinnen und Leichtathleten  ab!

Bitte leitet diese E-Mail an Vereine, Athleten und Bekannte weiter, damit viele Stimmen gesammelt werden können

Hier die Erfolge:

LAZ Giessen ( Deutscher Meister im Zehnkampf / Mannschaft der A-Jugend )

TSG Wieseck ( 3. Deutsche Meisterschaften im Siebenkampf / Mannschaft)

Beatrice Marscheck ( 100m:11,87  - 200m: 24,15 - Weit: 6,05)

Davis Klaus ( Deutscher B-Jugendrekord im Speerwurf mit : 74,88m)

http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/list.php?page_id=2942&_zeitungstitel=1133842

05.11.05

27.11.2005 Adventslauf des MTV 1846 Giessen

Ausschreibung

30.10.05

Marie-Luise Humpert will zur Olympiade nach Turin 2006

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28/29.08.05

A-Jugend Zehnkampf-Team ist Deutscher Meister

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(jth) Die Giessener Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen schweben  seid dem vergangenen Wochenende auf der Erfolgswelle, denn bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Lage holte sich überraschend das A-Jugend-Zehnkampfteam des LAZ Giessen mit 18.666 Zählern die Goldmedaille. Das Frauen-Siebenkampf-Team der TSG Giessen-Wieseck sorgte mit dem Bronzerang (13.632 Punkte) ebenfalls für einen Paukenschlag. In der Einzelwertung der männlichen Jugend  konnte Adrian Becker ( LAZ / TV Gr.-Buseck) mit neuer Bestleistung von 6.965 Zählern den fünften Platz erreichen.

Das A-Jugendtrio des LAZ Giessen mit Adrian Becker, Jan Routa und Stefan Cebulla liebäugelte im Vorfeld mit einem dritten Rang, dass es am Ende Gold wurde, grenzt schon fast an eine kleine Sensation. Dabei fing das Abenteuer Zehnkampf mit einer Panne an, denn Adrian Becker ( LAZ / TV Gr.-Buseck) musste wegen einem Fehler bei der Zeitmessung seinen 100 Metersprint wiederholen, am Ende hatte er dann sogar einen "Elfkampf" absolviert.  Mit Bravour löste er jedoch diese Aufgabe, denn im zweiten Lauf blieb die Zeitmessung bei 11,21 sec stehen. Er lies kurz darauf 6,71 m im Weitsprung folgen und wuchtetet die Kugel auf 12,51 m. Nach überfloppten 1,84 m im Hochsprung lief er am Ende des ersten Tages noch 51,30 sec auf der 400 Meterdistanz und sammelte als Siebter des ersten Wettkampftages nach fünf Disziplinen 3614 Punkte auf dem Konto. "Ich bin Zufrieden mit dem ersten Tag, denn "Addi" hat nach seiner langen Verletzungsphase  keine Wettkampfpraxis, er ist auf Bestleistungskurs " so Trainer Markus Czech. Tag zwei begann bereits um 9 Uhr in der Frühe mit den 110 m Hürdenläufen, den der Abiturient der Gesamtschule Giessen-Ost mit 15,31 sec abschloss. Nun folgte die "Zitterdisziplin" des Trohers, denn bei all seinen bisherigen deutschen Mehrkämpfen zeigte er Schwächen im Diskuswurf. Doch an diesem Tag flog die Scheibe sogar auf 37,67m und die Fobie schien erledigt zu sein. Er verbesserte sich auf den fünten Rang mit Tuchfühlung nach oben. Es folgten übersprungene 3,90 m im Stabhochsprung und die ausgezeichnete Speerwurfleistung von 55,43, was zugleich die Tagesbestweite aller Teilnehmer war. Im abschließenden 1500 Meterlauf entfachte dann wieder das Kämpferherz des Deutschen-Jugend-Hallenmeisters. Nach 4:42,70 min hatte Adrian seinen Zehnkampf mit neuer persönlicher Bestleistung von 6.965 Punkten und einem hervorragenden fünften Rang unter Dach und Fach gebracht. " Ich habe über die 1500 alles gegeben um noch vierter zu werden, doch auf den letzten 300 m wurde mir schwarz vor Augen, die Muskeln waren total zu, ich habe nur noch die Wiesecker-Mädels gehört, die mich an der Bahnumrandung anfeuerten. Ich bin absolut Happy, denn ich konnte im A-Jugend-Zehnkampf meine Punkte zur B-Jugend steigern, im nächsten Jahr fällt die Siebentausendermarke " , so Adrian Becker.

Als zweiter Punktegarant trumpfte Jan Routa ( LAZ / TSG Lollar) in Lage auf, denn seine Sprung- und Wurfleistungen waren exzellent. 6,72 m im Weitsprung und übersprungenen 1,84 m im Hochsprung sowie 13,44 m mit der Kugel waren die Glanzlichter des ersten Tages. Die Diskusscheibe landete Tags darauf bei 36,60m und im Stabhochsprung übersprang der in Marburg wohnende Fachhochschüler 3,60m. In der vorletzten Disziplin, dem Speerwurf, stockte dann nicht nur beim Trainer der Atem, denn Jan begann mit zwei ungültigen versuchen. " Mit einem Nuller wäre auch der Mannschaftstitel futsch gewesen " so der Coach. Doch mit einer Gelassenheit "zimmerte" der ehemalige Hessenrekordhalter im Speerwurf das Gerät auf 51,40m und nicht nur er, sondern auch das Team, war weiter im Rennen. Für Jan Routa, der noch der B-Jugendklasse angehört, standen am Ende 6258 Zähler zu buche, was ihm zu einem 18. Rang in der Einzelwertung führte.

Dritter LAZ – Vertreter der Zehnkampf-Truppe war Stefan Cebulla ( LAZ / TV Gr.-Buseck). Stefan sprang 6,08m weit und konnte mit 10,89m im Kugelstoßen mit neuer Bestleistung auftrumpfen. Die Stadionrunde lief er am Ende des ersten Tages in 55,63 sec. Am zweiten Tag biss der frisch gekürte Abiturient auf die Zähne, denn beim Stabhochsprung sprang ein Wirbel heraus, der aber durch die Pysios vor Ort wieder an die richtige Stelle justiert wurde. Trotz diese Handicaps warf er den Speer auf 41,92m und lief die abschließenden 1500 m in 4:55,52 Minuten. Mit seinen 5443 Punkten (25.) war der "Cebunator" , wie er von seinen Teamkollegen gerufen wird, die wichtige dritte Säule im Team.

 

Bereits nach dem ersten Tag deutete Trainer Markus Czech an, dass einige  Mannschaften raus sind und es mit etwas Glück eine Überraschung geben kann. Am zweiten Wettkampftag stellen sich die Jungs des LC Paderborn als härtester Gegner heraus, denn mit 4,40 und 4,10 m hatten sie ausgezeichnete Stabspringer. Seine Jungs enttäuschten Czech jedoch nicht, denn das Trio kämpfte von Disziplin zu Disziplin, wie es sich für die "Könige der Athleten" gehört. Lohn der Schinderei war der DM-Titel mit neuem Kreisrekord von 18.666 Punkten vor der Vertretung des LC Paderborn (18.534) und der Mannschaft des DJK Frankenberg Aachen  (17.465).     

Für das Frauen 7 – Kampfteam der TSG Giessen-Wieseck stand am Ende des zweiten Wettkampftages mit der Bronzemedaille das zweite Highlight an. "Wir haben nur mit Nadine Schnürer eine gelernte Siebenkämpferin, Stephanie Freitag und Kerstin Novotny sind dies nicht, allen aus diesem Grund freut es mich, dass wir es geschafft haben eine Mannschaft zu formen. Als Lohn nehmen die drei, nach einer intensiven Vorbereitung mit einem Trainingslager in der Schweiz  einen Bronzemedaille in empfang" , so Trainer Ellmar Knappik .

Für Nadine Schnürer, die nach langer Verletzungsphase sich wieder dem Abenteuer Mehrkampf stellte, lief die DM nicht ganz nach Wunsch, denn in den letzten Wochen haben wir hart im Schnelligkeitsbereich gearbeitet. Mit Rang neuen und 4966 Punkten war die sie jedoch die Leistungsträgerin der Mannschaft. Der erste Tag begann für die Studentin mit 14,37 sec über die 100 Meterhürden und übersprungenen 1,63 m im Hochsprung. Nach guten 11,95 m mit der Kugel und 26,37 sec. auf der abschließenden 200 Meterstrecke lag die Unsingerin auf Position Sieben . Tag zwei startete mit 5,32m im Weitsprung und 33,61 m mit dem Speer. Nach 2:33,29 min im abschließenden 800 Meterlauf sammelte sie am Ende 4.966 Zähler, was in der Gesamtwertung zu Rang neuen im Frauenklassement führte. "Im nächsten Jahr will ich wieder deutlich über 5.000 Punkte machen und wieder unter die besten acht vorstoßen" so die letzt jährige vierte Nadine Schnürer.

Kerstin Novotny (4.358/ 22.) und Stephanie Freitag (4.308 / 24.) komplettierten das Trio erfolgreich. Kerstin lief mit 15,73 sec neue Bestzeit über die Hürden, bleib mit 25,99 über die 200 Meter unter der 26 er Schallmauer und lief mit 2:27,30 min die beste Wiesecker 800m Zeit. "Stephi" überfloppte 1,57m im Hochsprung, lief mit 25,78 sec neue Bestzeit über die 200 m, sprang 5,09 m weit und lies es führ ihre Verhältnisse mit 2:34,05 min über die 800m, was zugleich neue Bestleistung bedeutete, in der letzten Disziplin noch mal krachen.

"Im abschließenden 800 Meterlauf durften wir nur 13 sec auf den USC Mainz II einbüssen, sonst wäre die Medaille weg gewesen. Die Mannschaft hat auf die Zähne gebissen, alles gegebene und die Vorgaben umgesetzt. Wir konnten unsere Trainingsergebnisse im Weitsprung und im Speerwurf leider nicht Bestätigen. Nadine schmerzte bereits nach dem Hochsprung der Fuß " so Trainer Ellmar Knappik. Nach 21 Disziplinen sammelte das Siebenkampfteam 13.632 Punkte und erreichte somit das bronzene Treppchen. Vizemeister wurde das LT DSHS Köln mit 14.284 Punkten und den Sieg verbuchte die erste Mannschaft des USC Mainz mit guten 15.374 Zählern.

 

 

10.08.05

Weststadion wird saniert

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16.07.05

Dr. Frank Schleenbecker mit Ärzte-WM-Titel

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12.07.05

Jan-Philipp Schmiedeknecht mit zwei Hessentiteln

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25.06.05

Portrait Beatrice Marscheck / Jugend- und Schülernachwuchspreis

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21.06.05

Beatrice Marscheck bei DLV - Juniorengala

100m in 11,97 sec

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12.06.05

Beatrice Marscheck mit drei Hessentiteln 

11.87 sec über 100m / 24,15 sec über 200m

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(jth)  "Bei mir ist endlich der Knoten geplatzt", so die strahlende Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen / SV Garbenteich. Bei den Hessischen Meisterschaften der Aktiven und B-Jugend in Gelnhausen sicherte sich die Abiturientin  drei Hessentitel und avancierte damit zur erfolgreichsten heimischen Teilnehmerin.

Am ersten Wettkampftag stand für die Athletin von Trainer Markus Czech der 100 m Sprint sowie der Weitsprung bei den Frauen auf dem Tagesprogramm. Im Vorlauf blieb "Bea" dann bereits erstmalig in ihrer Karriere unter der Zwölfsekundenmarke. Doch die gezeigte Leistung von 11,90 sec fand wegen zu starkem Rückenwind keine Anerkennung. Der "Knoten" platzte dann aber im Zwischenlauf, denn bei zulässigen Rückenwind, blieb die Uhr bei 11,87 sec stehen und der Einzug ins Sprintfinale war unter Dach und Fach gebracht. Kurz vor dem Sprintfinale begann der Weitsprungwettbewerb. Hier überraschte sie nicht nur sich selber, sondern auch die Konkurrentinnen. Mit 5,95 m aus dem zweiten Versuch setzte sie sich an die Spitze des Feldes und erreichte sicher den Endkampf. Jedoch verzichtete "Bea" auf den  dritten und vierten Versuch um sich auf das Sprintfinale vorzubereiten. Auf Bahn vier laufend, erwischte sie einen exzellenten Start und überquerte nach 11,67 sec. als Hessenmeisterin die Ziellinie.  " Leider blies der Wind mit 4,1 m pro Sekunde so heftig, dass die erzielte Zeit nicht in die Bestenliste aufgenommen werden kann " so Coach Markus Czech.  " Die regulären 11,87 sec aus dem Zwischenlauf machen jetzt wieder berechtiget Hoffnungen  auf einen Staffelplatz bei der U 23 EM in Erfurt, doch dazu muss Beatrice am nächsten Wochenende bei der DLV – Juniorengala in Mannheim eine ähnliche Leistung anbieten",so Czech weiter. Die Welle der Begeisterung nahm Beatrice Marscheck dann mit hinüber zum letzten Versuch im Weitsprung und das schier Unmögliche einen Sprung über die 6 er Marke wurde wahr. Mit 6,09 m sicherte sie sich in nur wenigen Minuten den zweiten Hessenmeistertitel. " Meine gute Anlaufgeschwindigkeit kam mir bei dem Sprung zu Gute, die Technik ist mit Sicherheit noch ausbaufähig. Ich bin happy und kann es noch nicht richtig realisieren, so die überglückliche  Garbenteicherin. Tags darauf stand dann noch der 200 m Lauf auf dem Programm und auch hier überzeugte die junge Athletin bereits im Vorlauf mit 24,92 Sekunden. Im Endlauf krönte dann Beatrice Marscheck ihr erfolgreiches Wochenende mit dem dritten Hessentitel und neuer persönlichen Bestleistung von 24,15 sec.

Ebenfalls im 100 Metersprintfinale dabei war Stephanie Freitag von der TSG Wieseck. Mit 12,57 sec lief im Vorlauf bei regulärem Rückenwind neue Bestleistung und qualifizierte sich mit 12,32 sec bei zu starkem Wind im Zwischenlauf, für das Finale. Hier belegte "Stephie" mit 12,38 sec. Rang Fünf.  Auf dem Siegertreppchen standen die Vereinskameradinnen Kerstin Novotny und Sabine Demel über die Stadionrunde. Novotny sicherte sich mit 59,02 sec hinter der Siegerin Lena Lang ( TSV Jahn Treysa / 57,95)  die Vizehessenmeisterschaft. Sabine Demel lief mit 59,45 sec knapp dahinter als Dritte ebenfalls aufs Treppchen.  Leider konnte Nadine Schnürer nicht an den Hessischen teilnehmen, denn die Studentin laboriert an Achillessehnenproblemen. "Wir hoffen, dass sie zu den deutschen Mehrkampf Meisterschaften Ende August wieder einsatzbereit ist", so Trainer Elmar Knappik.

Die Bobpilotin Marie Luise Humpert vom LAZ Giessen / MTV Giessen  hatte so gut wie keine Vorbereitung auf die Hessischen, denn nach der erfolgreichen Bobsaison als Anschieberin stand Regeneration auf dem Trainingsplan. Seit geraumer Zeit wuchtet die Biologiestudentin aber wieder den Diskus und die Kugel durch die Gegend. Mit 44,82 m erreichte sie im Diskus Rang vier und konnte im Anschluss mit 12,69 m Platz Fünf im Kugelstoßwettbewerb folgen lassen. In einigen Wochen beginnt für die von Markus Czech trainierte Athletin die Vorbereitung auf die Wintersaison im Bobfahren 2006 und hier das große Ziel der Olympischenspiele in Turin. " Wenn es optimal läuft schiebe ich für Susi Erdmann oder Sandra Prokhoff an ", so "Lulu" Humpert.

Im Feld der weiblichen Jugend B machten die Athletinnen Marion Powilleit und Natalie Müller von der LG Wettenberg auf sich Aufmerksam. Drei Treppchenplatzierungen standen am Ende zu  Buche. Im Kugelstoßen holte sich die Liebigschülerin, Natalie Müller mit 11,77 m vor Kollegin, Marin Powilliet,11,44m die Vizehessenmeisterschaft. Im anschließenden Diskuswurfwettbewerb drehte dann Marion den Spieß um und setzte noch ein I-Tüpfelchen drauf. Mit neuem Kreisrekord von 42,23 m sicherte sich die Abiturientin der Herderschule die Hessenmeisterschaft bei der weiblichen Jugend B. " Mit dieser Leistung kann sie bei den Deutschen B-Jugend Meisterschaften in den Endkampf erreichen ", so ihr Vater und Trainer Klaus Powilleit. Natalie Müller landete mit 37,05 m auf dem undankbaren vierten Rang. Diese Platzierung errichte auch Kerstin Stoll von der LG Langgöns-Oberkleen im 100 m Sprintfinale. Nach 12,84 sec im Vorlauf und 12,66 sec im Zwischenlauf standen dann im Finale windunterstützte 12,55 sec auf der Habenseite.  Auch Vanessa Schmidt von der LG Erda-Heuchelheim blieb im Weitsprung der weiblichen Jugend B der Sprung auf das Siegerpodest mit 5,30 m verwehrt. Die Kinzenbacherin zeigte Nervenstärke, denn nach zwei verkorksten ersten Versuchen, musste sie im dritten alles riskieren um den Endkampf zu erreichen. Mit der Bronzemedaille konnte dann Vanessa Schmidt aber im Hochsprung mit übersprungenen 1,62 m glänzen. Sie scheiterte nur  knapp an ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 1,65 m und wurde hinter der Siegerin Agnes Hofmann (  LG Baunatal-Fuldabrück / 1,65) dritte. Nastasia Lich ( LAZ / MTV Giessen) wurde mit übersprungenen 1,56 m siebte.

Bei den Männern konnten die beiden 400 m Hürdenläufer Jan Sommerlad (LG Wetzlar) und Nils Dudenhöfer ( LAZ Giessen / MTV Giessen) die besten heimischen Platzierungen einfahren. Mit 57,21 sec landetet der Langgönser Sommerlad als vierter vor dem Biebertaler Dudenhöfer, der als Fünfter 58,01 sec. lief.

Erfreuliches gab es von der männlichen Jugend B zu vermelden. Der Deutsche B-Jugend Meister David Klaus ( LG Wetzlar) meldete sich  nach einer Rückenverletzung zurück in der Deutschen Spitze . Mit 65,42 m sicherte sich der in Hüttenberger beheimatete Athlet  vor Marian Sparig ( TV Gelnhausen / 63,31m) den Hessentitel. " Zu den deutschen B-Jugendmeisterschaften möchte ich wieder die  70 Metermarke übertreffen" so der von Eugen Welsch trainierte Athlet. Die zweitbeste Heimische Leistung gelang Robert Köhl vom LAZ Giessen / VfB Giessen mit 4:21,62 Minuten als Siebter auf der 1500 m Distanz. Vereinskollege Daniel Buelteman lief als neunter 4:33,91 min. Der noch der A-Schülerklasse angehörende Jan Philipp Schmiedeknecht ( LAZ / TV Gr.-Buseck) deutetet sein Sprinttalent mit windunterstützten 11,50 sec über 100 Meter sowie 23,58 sec auf der längeren 200 m Strecke an. Ronnie Blaschek ( LAZ / TSG Lollar) überfloppte im Hochsprung 1,78 m und Christopher Borton ( LAZ / VfB Giessen) lies den Diskus auf 42,43m und die Kugel auf 11,71m fliegen.

 

01.06.05

Jan Routa springt 6,72m weit

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29.05.05

Beatrice Marscheck erstmalig mit DLV-Einsatz

Neue Bestzeit von 24,35 sec über die 200 Meter / Staffeleinsatz für U 23 EM

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(jth) Auch die 36. Auflage des Internationalen Leichtathletik-Meetings in Rhede versprach Spitzensport vom Feinsten und ein unterhaltsames Rahmenprogramm für die ganze Familie. Im Blickpunkt der Sportfans standen erneut die Sprinterinnen und Sprinter der Nationalstaffeln aus Deutschland, Polen und den USA. Erstmalig im DLV – Trikot mit dabei war auch Beatrice Marscheck vom LAZ Giessen / SV Garbenteich, die im 100 und 200 Metersprint sowie in der 4 x 100 Meterstaffel die Farben des DLV vertrat.

Durch ihre ausgezeichneten Leistungen der letzten Wochen im Sprint wurde "Bea" von Bundestrainer Thomas Kremer zu diesem Einladungssportfest nominiert, denn es werden die Kandidaten für die in Erfurt stattfindenden U 23 Europameisterschaftskandidatinnen gesucht. Die sympathische Garbenteicherin liebäugelt mit einem Staffelplatz in Erfurt, doch dazu muss die Abiturienten durch ein hartes Ausscheidungsprozedere "beißen" und eine Zeit von 11,80 sec auf der  100 m Distanz anbieten.

Auf der gut besuchten Anlage im Sportzentrum in Rhede, stand zunächst einmal der  100 Metersprint auf dem Programm, der mit einem Fehlstart begann. "Im zweiten Startversuch kam Bea dann nicht mehr ganz so explosiv aus dem Startblock" so Trainer Markus Czech, doch am Ende Standen 12,09 sec. zu Buche, die Ihr Rang fünf einbrachten. Den Vorlauf gewann die national Bekannte Sprinterin Esther Möller ( LAZ Puma Troisburg7Siegburg) in 11,75 sec.  Bereits Tags zuvor  nahm Beatrice Marscheck am U 23 Staffeltraining für die Europameisterschaft in Erfurt teil und hatte nach Aussagen von Bundestrainer Kremer, ausgezeichnete Ablaufzeiten zu bieten. Dies war dann auch der Grund, dass Bea auf der längeren Position zwei starten durfte. Das DLV- Juniorinnen-Quartett lief in 45,03 sec hinter der siegreichen DLV Staffel (44,01) mit Sina Schielke, Esther Möller, Birgit Rockeier und Verena Sailer als zweite über die Ziellinie.

Den positiven Adrenalinschub nahm die Abiturientin der Ricarda-Huch-Schule dann mit hinüber zum abschließenden 200 Meterlauf. Hier steigerte Beatrice Marscheck ihre derzeitige Bestleistung von 24,50 sec. auf die neue persönliche Rekordmarke von   24,35 sec und belegte hinter der Siegerin Birgit Rockmeier ( LGO Dortmund / 23,17 sec) den vierten Rang. Durch die hervorragend gezeigten Leistungen wurde Beatrice Marscheck  vom Bundestrainer zur DLV-Junioren-Gala nach Mannheim in drei Wochen eingeladen. Hier hofft sich dass Gespann Marscheck/Czech erstmalig einen Zeit unter  der zwölf Sekundenschallmauer. Ziel sollen aber die Deutschen Junioren Meisterschaften in Rostock im August sein, so die Saisonplanung des Trainers.

 

29.05.05

HLV-Schülermentoren wurden verabschiedet  

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(jth) Seit dem 14. Januar dieses Jahres, haben sich 17 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Gießen Ost, der Pestalozzischule und der Friedrich-Feldschule zu Schülermentoren mit dem Schwerpunkt Leichtathletik ausbilden lassen.  Wolfgang Schad, der Präsident des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) sowie des Süddeutschen - Verbandes hoffte, dass das nach den Weihnachtsferien begonnene Projekt als Stein im Wasser "Kreise zieht".

In der heutigen Abschussveranstaltung präsentierten die Jugendlichen, was ihnen in den vergangenen Monaten vermittelt wurde. Mit etlichen anwesenden Grundschülern  zeigten die neu ausgebildeten "Schülermultiplikatoren" verschiedene Formen der Spiel- und Kinderleichtathletik.  Mit Interesse verfolgten Direktor Ohlig,  Leiter der Integrierten Gesamtschule Gießen Ost, Stadtrat Wolfgang Ise,  Sportdezernent der Stadt Gießen sowie  Herbert Stündl, Präsident des Deutschen Sportlehrerverbandes (DSLV), Landesverband Hessen und Walter Müller, 2. Vors. des LSB-Sportkreises 12 Gießen die zweistündige Lehr- und Demonstrationsveranstaltung in der .

Die Lehrkräfte (Dominic Ullrich, Thomas Walther, Volker Döhring, Gesa Weitendorf, Frank Reuber, Ansgar Pieper und Volker Jennemann) haben es mit großem Engagement in 45 Unterrichtseinheiten erreicht, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, dass Leichtathletik wirklich nicht schwer ist, aber sehr viel Spaß machen kann.

"Wir glauben, dass es uns aber auch gelungen ist, dass diese Schulsportmentorinnen und
–mentoren gelernt haben, sich zu engagieren und Verantwortung für sich und andere zu
übernehmen, indem sie sich künftig bei der Gestaltung von Projekten (z.B. Pausensport, Projekttage/-wochen), bei der Durchführung von Arbeitsgemeinschaften oder auch bei der Betreuung von Schulmannschaften verstärkt beteiligen werden", so Kurt Drolsbach, Leichtathletik-Lehrwart des Kreis Giessen.

Dr. Frank Reuber, Lehrer an der Gesamtschule Giessen-Ost, sieht das Engagement in der Schule im Vordergrund. Er erhofft sich eine Einbindung der Mentoren in die Organisation Schule und gab  die Eröffnung eines "Schüler-Sport-Büros" in der Ostschule bekannt.

Aber auch der Blick auf die Universität ist gegeben. Denn Dr. Volker Döhring vom Sportwissenschaftlichen Institut der Uni Gießen begleitete das Projekt wissenschaftlich mit den drei Examenskandidaten Thomas Kanngießer, Timo Stephan und Yvonne Klein.

Fred Eberle, der Beauftragte für die Kinderleichtathletik im deutschen Leichtathletik Verband, der bei der Kick – Off – Veranstaltung über das Projekt Schülermentorenausbildung referierte, konnte leider nicht an der Abschlussveranstaltung vor Ort sein, bedankte sich jedoch mit einem Schreiben bei den engagierten Schülerinnen und Schülern für die tolle und ausdauernde  Arbeit der letzten Wochen. Als kleines Dankeschön erhielten die neuen  Schülermentoren eine Einladung zu den Deutschen Leichtathletik Meisterschaften in Bochum / Wattenscheid. Abschließend führte Fred Eberle aus, das das Projekt gut zum Übungsleitergewinnungskonzept des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) passe und auf den Nachahm-Effekt gehofft wird, denn  dann kann die Idee im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen.


Folgende Schülermentoren wurden ausgebildet:

Adrian Becker; Daniel Ebrahimi ; Anna Hultsch ; Tobias Jahn ; Inna Koch ; Maria Pelka ; Sophie Schäfer ; Lukas Scheld ; Johannes Schläfer ; Nathalie Schmitt ; Stefan Seim; Julien Stroh ; Sarah Süßel ; Alina Weimann ; Manuel Reinhard ; Danica Balser ; Beke Scheil

 

26.05.05

LAZ - Staffeln mit Bronze bei den Hessischen

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(jth) Traumwetter, heiße Temperaturen, viele Schweißtropfen und tolle Leistungen, so in kurzen Worten die Beschreibung der Hessischen Langstaffelmeisterschaften in Dipperz bei Fulda. Die heimischen Langstaffelteams kehrten mit drei Bronzemedaillen von der Veranstaltung zurück, wobei die Kleinsten am Ende  die größten Erfolge mit nach Hause brachten.

 

Das B-Schülerinnen – Trio des LAZ Giessen mit Startläuferin Lena Magel, Lara Matheis und Schlussläuferin Franziska Rachowski überzeugten mit einer Klassezeit von 8:00,71 Minuten in der 3 x 800 m Meterstaffel. Die von Andrea Ewald und Astrid Schmidt betreuten Läuferinnen des SV Garbenteich und der TSG Lollar belegten damit hinter des Schülerinnenteams  des TV Dillenburg (7:34,81) und des SSC Hanau Rodenbach (7:41,02) den Bronzerang. Auf Rang acht in 8:38,85min lief die zweite Mannschaft des LAZ Giessen mit den Läuferinnen Kristina Lindenthal, Lisa Schinz und Anna Jung.

 

Die B-Schüler der LG Langgöns-Oberkleen mussten sich der Konkurrenz der 3 x 1000 m Staffeln stellen. Nach 9:42,99 min. erreichte das von Rainer Finkernagel betreute Team mit Michael Textor, Julian Wilhelmi und Hannes Busch als Dritter das Ziel. Es gewann die Vertretung des SSC Hanau/Rodenbach in 9:33,84 min. vor den Zweitplatzieren der LG Vfl/SSG Bensheim, die 9:37,26 min.  benötigten.

 

Bei der männlichen Jugend A ging das Quartett Christian Förster, Nils Dudenhöfer, Jan Routa und Schlussläufer Jonathan Kraft mit der hessischen Konkurrenz über die 4 x 400 m an den Start. " Die Jungs liefen alle sehr couragiert " so Trainer Markus Czech. Lohn der Anstrengung war der dritte Platz in 3:32,37 Minuten hinter dem Sieger des TSV Friedberg Fauerbach ( 3:21,95 min.) und der LG Reinhardswald (3:31,36 min ). Ein Wehrmutstropfen bleib jedoch bei dem Quartett hängen, denn die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften wurde um 0,17 Zehntel Sekunden verpasst. " Wir mussten wegen einem grippalen Infekt auf Adrian Becker verzichten, beim nächsten Qualiversuch wird er wieder an Board sein, so dass wir dann die Norm erfüllen sollten, " so der Trainer. In 3:53,72 min lief die zweite Mannschaft des LAZ Giessen mit Florian Mißbach, Chrsitoph Nitsche Ronnie Blaschek und Miguel Keidel auf einen hervorragenden vierten Rang

 

 

14+15.05.05
LAZ – Zehnkampfteam mit DLV-Topresultat

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(jth)  Man hatte fast den Eindruck, als wäre man im Mehrkampf-Mekka Götzis oder Bernhausen, denn die Stimmung, Organisation sowie die gezeigten Leistungen der Athleten und Athletinnen  waren zum Mehrkampfsaisoneinstand beeindruckend. Die A-Jugendlichen  Zehnkämpfer des LAZ Giessen, Adrian Becker, Jan Routa und Stefan Cebulla um ihr Trainer Markus Czech nahmen am Nationalen Jugend-Mehrkampf-Cup in Alzenau (Bayern) teil um sich für die Teilnahme an der Junioren-Europameisterschaft im litauischen Kaunas (21. bis 24. Juli) zu empfehlen. Nach dem abschließenden 1500 Meterlauf hatte das LAZ-Team 18.168 Punkte auf dem Konto verbucht, was in der DLV-Bestenliste des letzten Jahres zu  Rang drei gereicht hätte. Also ein absolutes Topergebnis der Giessener Jungs, die dann Ende August in Lage bei der DM im Zehnkampf als heißer Treppchenkandidat gelten.

Punktegarant Nummer eins, war der Abiturient der Gesamtschule Giessen – Ost,  Adrian Becker ( LAZ  / TV Gr.-Buseck ), der am Ende 6751 Zähler auf der Habenseite verbuchte. Becker hatte einen super Start erwischt, lief die 100 Meter in neuer Bestzeit von 11,08 sec.,  sprang 6,88 m Weit und wuchtetet die Kugel auf 12,28 m. In der vierten Disziplinen, dem Hochsprung, überfloppte er 1,85m. Zum Abschluss des ersten Tages standen 51,78 sec. über die Stadionrunde zu Buche. Tag zwei begann mit einem Novum, denn "Addi" musste als A-Jugendlicher über die Männerhürden antreten, denn bei der Junioren EM wird die höhere Hürdenhöhe absolviert. Mit 16,26 Sekunden meisterte er diese "Hürde" bravourös. Es folgten mäßige 31,25 m mit dem Diskus. Im Stabhochsprung sprang Becker mit 4,00 m dann einen Höhe, die seinem derzeitigen Trainingszustand angemessen ist und lies anschließen den Speer auf 53,11 m fliegen. Im Abschließenden 1500 Meterlauf kam er nach 4:44,64 Minuten ins Ziel und die Quali für die Mehrkampf – DM war unter Dach und Fach gebracht. " In drei Wochen muss ich in Bernhausen noch mal ran  und hoffe auf einen Punktsteigerung, so dass ich die 7.000 Marke (Junioren-EM-Norm 7.200)  durchbrechen kann" so der zufriedene Troher – Mehrkämpfer.

Vereinskollege Jan Routa ( LAZ / TSG Lollar), der eigentlich noch der B-Jugendklasse angehört, absolvierte in Alzenau den A-Jugendzehnkampf, um die Mannschaft zu unterstützen. " Ein toller Zug von Jan, denn in seiner eigenen Altersklasse würde er um den DM-Titel "mitmischen können " so Coach Markus Czech. Lohn der Arbeit waren am Ende 5986 Punkte auf dem Konto. Jan überzeugte am ersten Tag mit 6,50 im Weitsprung sowie mit 13,42 m  im Kugelstoßen. Tag zwei begann mit 16,49 sec über die Hürden und 33,23 m mit der Diskusscheibe. Im abschließenden 1500 Meterlauf erreichte er nach 5:05,86 Minuten das Ziel in Alzenau. " Jan wird in Bernhausen ebenfalls noch mal am Start sein, er wir dann einen B-Jugendzehnkampf absolvieren. Er könnte dort um einen Platz für die Weltmeisterschaft in Marrakesch, der unter 18 jährigen kämpfen. International wird bei der U 18 WM nur ein Achtkampf absolviert, was Jan zu Gute kommt, denn der Stabhochsprung sowie der Diskuswurf entfallen. "Läuft in Bernhausen alles optimal, könnte er um den ersten Ersatzplatz kämpfen, denn der DLV nimmt nur zwei Starter mit nach Marokko " so Markus Czech.

Dritter Starter in Alzenau war Stefan Cebulla ( LAZ / TV Gr.-Buseck), der mit 5431 Zählern überraschte. Nach eigenen Aussagen kann der Abiturient des Landgraf-Ludwig-Gymnasiums noch eine "Schippe" drauflegen. Was der ehrgeizige Giessener an den zwei Wettkampftagen für Leistungen ablieferte war schon, lobenswert. Erstmalig blieb er mit 11,95 sec im 100 m Sprint unter der "Zwölfermarke" und sprang im Anschluss 6,05 m weit. Für die abschließende Stadionrunde am ersten Tag benötiget er 55,38 Sekunden. Gute  16,43 sec. im Hürdenlauf, 42,46 m mit dem Speer und 33,13 m mit dem Diskus rundeten den zweiten Zehnkampftag ab.

"Was mich an den zwei Wettkampftagen positiv stimmte, waren neben den guten Leistungen zum Mehrkampfdebüt , vor allem die gute Stimmung innerhalb des Zehnkampftrios. Ich hoffe dieser positive Geist hält bis zur Deutschen Meisterschaft, Ende August an ", so Trainer Markus Czech.

13+14.05.05

Mehr-"Kampf"-Meeting 

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(jth) Das Mehrkampfmeeting des LAZ Giessen am Pfingstwochenende hatte den Begriff "Kampf" redlich verdient, denn die Athleten und Athletinnen fanden zwei Wettkampftage vor, die unterschiedlicher gar nicht sein konnten. Am frühen Freitagabend herrschten ausgezeichnete Wettkampfbedingungen für die rund 60 Teilnehmer, am Samstag hingegen wurde der Wettkampf unter sechsstündigen Dauerregen fortgesetzt. Man musste schon ein "Mehrkämpferherz" besitzen um am zweiten Tag die Spikes zu schnüren. Den Betreuern, Kampfrichtern und natürlich den Mehrkämpfern gilt hier ein besonderes Lob, denn Viele waren pitsche Nass, haben aber das "Abenteuer Mehrkampf" zu Ende gebracht. Ein Dank geht auch an das Sportamt der Stadt Giessen, das es mit viel Einsatz  geschafft hatte, rechtzeitig die neuen Stabhochsprungständer im Stadion zu installieren sowie an den 1. SC Sachsenhausen, der freundlicherweise sein Fußballsspiel  zeitlich nach hinten verschoben hatte.

 

Aus sportlicher Sicht überzeugten die Athleten der LG Eintracht Frankfurt sowie des ASC Darmstadt. Das hoffnungsvolle Mehrkampf-Ass Jan-Felix Knobel von der LG Eintracht Frankfurt  landete im Zehnkampf der männlichen Jugend B mit 6947 Zählern deutlich von seinem Vereinskollegen Rainer Groh, der 6108 Punkte erzielen konnte. Herausragend bei Jan-Felix Knobel waren seine 16,01 m im Kugelstoßen, 60,85 m im Speerwurf sowie 51,96 sec über die 400 m Stadionrunde. Im Achtkampf der Schüler M 14 war Jan Hamacher vom ASC Darmstadt mit 4225 punkten erfolgreichster Athlet. Die übersprungenen 1,66 m im Hochsprung  und 43,62 m im Speerwurf waren dabei wichtige Punktstützen. Mitja Balzer ( ASC Darmstadt) landete den Sieg bei den Schülern M 15 mit 4150 Zählern im Achtkampf. Seine 35,78 m mit der Diskusscheibe und übersprungene 2,90 m mit dem Stab, waren an diesem Tag nicht zu toppen gewesen.

 

Aus heimischer Sicht konnte sich im Fünfkampf der männlichen Jugend A Christian Förster ( LAZ / TV Gr.-Buseck) mit 2958 Zählern vor Nils Dudenhöfer ( LAZ / MTV Giessen) 2655 Punkten behaupten. Als Baustein zum Erfolg konnte Christian Förster auf 11,64 sec im 100 m Sprint sowie übersprungene 1,78 m im Hochsprungwettbewerb bauen. Christopher Borton ( LAZ / VfB Giessen) landete im Fünfkampf der männlichen Jugend  B mit 2777 Zählern auf dem vierten Rang. Mit 11,96 sec im Sprint blieb er unter der "Zwölfermarke", zudem wuchtete er die Kugel auf 12,99 m. Den Achtkampf der Schüler A M 15 konnte Henrik Sust von der LG Langgöns-Oberkleen wegen der hohen Verletzungsgefahr am zweiten Tag beim Stabhochsprung nicht zu Ende bringen. Am ersten Wettkampftag jedoch verbuchte er gleich vier neue Bestleistungen. Herausragend waren hierbei sicherlich die 13,17 m mit der Kugel sowie 12,20 sec im 80 m Hürdensprint.

 

Bei der weiblichen Jugend  A sammelte Katharina Stein ( LAZ / TV Gr.-Buseck) 3608 Zähler und wurde hinter der Siegerin Sara Grunwald ( LG Kaufungen/ 4041 P) zweite. Jana Pohl ( LG Wettenberg) sicherte sich den Siebenkampftitel bei der weiblichen Jugend B mit 3148 Punkten. Ihre Schwester Theresa konnte sich im Siebenkampf der Schülerinnen A W 15 mit 3210 Zählern über einen zweiten Rang hinter der Siegerin Kerstin Schall ( LG Eintracht-Frankfurt / 3350 P) freuen. Ihren Trainer Klaus Powilleit konnte sie mit 12,95 sec im Hürdenlauf und mit 33,32 m im Speerwurf überraschen. Auf dem vierten Platz landete Marie Busch von der LG Langgöns-Oberkleen mit 3133 Punkten. Ihre herausragende Leistung waren die 2:43,13 min über die abschließende 800 m Distanz. Johanna Milow ( LAZ / SVG) konnte mit 3035 Zählern als fünfte und mit 12,73 sec auf der Hürdenstrecke gefallen. Der Sieg im Siebenkampf der Schülerinnen W 14 ging an das Darmstädter – Duo Christina Kiffe ( 3468 P) vor Viktoria Jokisch ( 3306 Punkte). Mit 2734 Zählern konnte sich Malena Rabenau ( LAZ / TV Gr.-Buseck) vor Alisa Victoria Mohr (  2550 /Sportfreunde Burkhardsfelden) als vierte Behaupten. Für  Malena Rabenau waren die 22,50 m mit dem Speer und die 4,32 m im Weitsprung der Schlüssel zum Erfolg.

05.05.05

-DJMM - Endkämpfe 

Silber an die A-Jugend (14.334) / Bronze an die B-Jugend (11.215)

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(jth) Nicht nur das Wetter glänzte, sondern auch die Jugendlichen des LAZ Giessen, mit ihren Leistungen bei den Hessischen DJMM – Endkämpfen. In Neu – Isenburg gab es für die heimischen Mannschaften einmal Silber und einmal Bronze.

In der Historie des LAZ – Giessen muss man schon sehr weit zurückblicken , als es schon einmal eine DJMM – Mannschaft weiblich und männlich gab, die bei dem Hessischen – Endkampf vertreten war. Es war Anfang der 80er Jahre, als die damaligen „Macher“ Clarius und Drolsbach solche Teams an den Start brachten. Heute sind die LAZ – Trainer, Czech, Heinrich, Schlesinger, Schmidt und Seidel glücklich, sowohl bei der männlichen Jugend A als auch bei der männlichen und weiblichen Jugend B je eine Mannschaft stellen  zu können.

Den  Titel des Hessischen –Vizemeister bei der männlichen  Jugend A sicherten sich die LAZ-Jugendlichen mit 14.594 Zählern hinter der Vertretung der LG Eintracht Frankfurt, die 14.594 Punkte erreichte. Es war mehr drin so Coach Czech, doch wir mussten aufgrund einer Wadenverletzung von Adrian Becker ( LAZ / TV Gr.-Buseck) das Team komplett umstrukturieren, was uns sicherlich 200 Zähler kostete. Becker konnte nicht in seinen Paradedisziplinen ( Hürden, Weit ) antreten, lies dafür den Speer jedoch auf 50,39 m fliegen. Das Herzstück des Erfolges waren die von Martin Seidel betreuten Mittelstreckler. Robert Köhl und Daniel Buelteman. Sie stellten sich der Konkurrenz im 1000 und zwei Stunden Später im 3000 m Lauf. Die beiden Athleten des VfB- Giessen ließen es dabei so richtig krachen, denn Robert Köhl steuerte 2:42,91 Minuten über die 1000 m Distanz und 9:54,03 Minuten auf der längeren 3000 m Strecke bei. Buelteman stand seinem Vereinkollegen nicht nach und lief in 2:48,57 Minuten sowie 10:01,35 Minuten über die Ziellinie. Gut in Form präsentierten sich auch die beiden MTV´ler Nils Düdenhöfer (54,30 sec) und Jonathan Kraft (54,34 sec) auf der 400 Meterdistanz. Aufsteigende Leistungen von Florian Schmiedeknecht ( LAZ / MTV) mit 11,23 sec über die 100 m Sprintstrecke und 15,98 sec von Stefan Cebulla ( LAZ / TV Gr.-Buseck) über die 110 Meterhürden sowie 36,47 m mit der Diskusscheibe von Jan Routa ( LAZ / TSG Lollar) komplettierte die Teamleistung der  A-Jugendlichen.

  Punktegarant bei der männlichen B-Jugend war Christopher Borton (LAZ/VfB). Mit 3 Metern im Stabhochsprung., guten 40,31m mit dem Diskus sowie 12,39 m im Kugelstoßwettbewerb, war er es, der die meisten Punkte für das LAZ- Team sammelte. Voll in den Dienst der Mannschaft stellte sich auch Jan Philipp Schmiedeknecht (LAZ / TV Gr.-Buseck) trotz einer noch nicht auskurierten Erkältung. " Die erzielten 11,76 sec über die 100 Meter und 5,56 m im Weitsprung überraschen mich ausdrücklich" so Sprinttrainer Erich Gebhardt. Tolle Leistungen zeigte auch Johannes Remy ( LAZ / TV Gr.-Buseck) mit 5,60 m im Weitsprung sowie übersprungenen 1,62 m in der Hochsprungkonkurrenz. In dieser Disziplin überfloppte Ronnie Blaschek ( LAZ / TSG Lollar) ausgezeichnete 1,78 Meter. Aber auch Miguel Keidel ( LAZ / SV Garbenteich) lies sein Können im 110 m Hürdenlauf mit 16,06 sec sowie im Sprint mit 12,03 sec aufblitzen.  Lohn der harten und schweißtreibenden Arbeit waren 11215 Zähler was  hinter den Mannschaften ASC Darmstadt ( 12614)   und  dem TV Jahn Neuhof( 11225 )   zur überraschenden Bronzemedaille reichte.

  Mit Rang sechs und 8096 Zählern bei der weiblichen Jugend B konnte Trainer Astrid Schmidt zufrieden sein, denn die Truppe wurde zum größten Teil mit den jüngeren A-Schülerinnen komplettiert.

Eifrigste Punktesammlerinnen waren Nastasia Lich ( LAZ / MTV Giessen ) und Johanna Milow ( LAZ / SV Garbenteich). Lich überzeugte mit übersprungenen 1,62 m im Hochsprung sowie 31,77 m mit dem Speer und konnte so wichtige Zähler beisteuern. Die neue Kreisrekordhalterin im Hürdenlauf bei den A-Schülerinnen, Johanna Milow, meisterte ihren ersten Start über die 100 m Hürdenstrecke in 16,28 sec vorzüglich. Zudem konnte sie noch im 100 Metersprint 13,78 sec. folgen lassen. Silke Graul ( LAZ / SV Garbenteich) mit 4,45 m im Weitsprung und 13,81 sec.im Sprint sowie die 4,47 m im Weitsprung durch Annika Nürnberger ( LAZ / SV Garbenteich) waren weitere wertvolle Punktegaranten.

Wir sind mit den Leistung zufrieden. Mit einem gesunden Arian Becker hätten wir den Titel bei der A-Jugend gewinnen können, denn wir wären dann mit dem Einsatz der Athleten flexibler gewesen. Alles in allem aber kann aber sagen, das dieser Wettkampf eine tolle Sache für unsere Jugendmannschaften war, der den Teamgeist und die Zusammengehörigkeit in den Vordergrund stellt und fördert.“, so Markus Czech.

 

 

30.04.05

-Bahneröffnungswettkämpfe-

Adrian Becker setzt einen "Siebener" in die Grube / Comeback von Katharina Döring

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23.04.2005

-Bahneröffnungswettkämpfe-

Johanna Milow verbesserte Kreisrekord im 80 Meterhürdenlauf

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13.03.2005

LAZ-Jugend verbessert Kreisrekord im Straßenlauf


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(ms) Pünktlich zu den Strassenlauf-Titelkämpfen des DLV meldete sich der Winter nochmals ganz heftig zurück. So hatte der als  Örtlicher Ausrichter verantwortliche Ohrdrufer LV alle Hände voll zu tun, um die Laufstrecke über Nacht vom frisch gefallenen Schnee zu räumen und in einen meisterschaftswürdigen Zustand zu versetzen. Aufgrund des leicht welligen Rundkurses und der wechselnden Bodenbeschaffenheit, sowie eines doch lästigen, kalten Windes, waren die Wettkampfbedingungen nicht ganz so optimal, wie man es von einem Großstadtrundkurses eigentlich gewohnt wäre.
Bei der männlichen Jugend B über die 10 km mit dabei waren Robert Köhl und Daniel Buelteman vom LAZ Gießen/VfB 1900 Gießen. Nach zügigem Beginn lag zunächst Daniel ein paar Meter vor Robert. Beide klinkten sich dann aber in den vorgegebenen 3:33er-Schnitt ein, wobei Robert immer näher an Daniel heranlief und etwa bei Km 6 aufschloss. Bis zum letzten Km blieben beide dann gleichauf, ehe sich Robert ein paar Meter Vorsprung herauslief. Nach 35:42,8 Min. kam dann Robert als 56. und Daniel in 35:48,4 Min. als 57. ins Ziel ein. Beide   erzielten nicht nur neue persönliche Bestzeiten, sondern blieben auch unter dem bisherigen Kreisrekord der männlichen Jugend B, wobei Robert aufgrund der besseren Zeit nun der alleinige Kreisrekordhalter ist.  
Trainer Martin Seidel (TV Waldstraße Wiesbaden) startete im 21,1 Km-Lauf der Klasse M40, um die Mannschaft zu unterstützen. Nach 1:14:04,8 Std. erreichte er als 5. das Ziel und wurde mit seinen Mannschaftskameraden Marcus Zerres und Siegfried Quoika in 3:42:37,6 Std. Deutscher Mannschafts
meister der Klasse M40.

 

13.02.2005 LAZ - Staffel bei Deutscher Jugend Hallen Meisterschaft am Start

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30.01.2005

 

 

Adrian Becker ist „König der Athleten“

Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften den Titel im Hallensiebenkampf gewonnen  

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(jth) Wie ein gutes Rezept für eine hervorragende Backmischung kann man den Auftritt von Adrian Becker vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck bei den Deutschen A-Jugend Hallenmehrkampfmeisterschaften in Halle an der Saale beschreiben. Im Vorfeld der DM wollte sich der Troher Nachwuchsathlet „überraschen lassen“, was er dann vor Ort auch in die Tat umsetzte. „Die Mischung macht’s eben“ so der Coach, denn Adrian Becker hatte mit dem 60 Metersprint, dem 60 Meterhürdenlauf, und dem Weitsprung absolute „Zuckerstücke“ vorzuweisen. Es war ein Kampf auf biegen und brechen gegen seine Konkurrenten doch am Ende stand er als Deutsche A-Jugendhallenmeister mit 5280 Punkten ganz oben auf dem Podest.

  Adrian Becker begann sein Siebenkampfrezept mit dem 60 Metersprint, den er mit 7,02 Sekunden hervorragend unter Dach und Fach bringen konnte, denn er war der schnellste Teilnehmer auf dieser Distanz.

 

Es folgten 7,02 Meter im Weitsprungwettbewerb, eine Leistung die unter der Rubrik beachtlich einzustufen ist, denn um an der Spitze mitmischen zu können, musste Adrian bereits volles Risiko eingehen und dazu standen nur drei, als sonst gewohnte sechs Durchgänge zur Verfügung. Der Risikoeinsatz wurde belohnt, denn nach zwei Disziplinen lag er mit 44 Punkt Rückstand zu dem Führenden Christian Böhm (SG TSV Kronshagen / Kieler TB)  auf dem Silberrang. " Endlich wieder mal ein Siebener, vor zwei Jahren stand diese Ziffer schon auf der Anzeigentafel" so der Abiturient der Gesamtschule Giessen-Ost.

Nun stand das Kugelstoßen auf dem Programm und die „Backmischung“ ging für ihn sehr gut auf, denn mit 12,24 Metern stieß er im Verhältnis zu den Konkurrenten ähnlich weit, so dass er Rang zwei  verteidigen konnte.

In der Abschließenden Disziplinen des ersten Tages, dem Hochsprung, übersprang " Addi" sicher die Einstiegshöhe, steigerte sich im Wettkampf auf die neu Bestleistung von 1,93m und scheiterte nur hauchdünn an 1,96m.  Vater Peter Becker zu der Leistung seines Filousees „ein Brett für Addi, denn er hat fast um 20 Zentimeter seine Körpergröße übersprungen. Ich wollte eigentlich nach dem ersten Tag wieder die Heimreise antreten, doch der "Bub" liegt so gut im Rennen, da muss ich wohl noch eine Nacht hier bleiben."

 

 „Es lief nach Plan“ resümierte der Coach Markus Czech, ich habe Adrian ein Zielkorridor von 3000 – 3100 Punkte am ersten Tag vorgegeben, er hat 90 % seiner Maximalleistung abgerufen und liegt mit 3056 Punkten voll im Soll. Mit 46 Punkten Rückstand auf den Führenden Christian Böhm und 103 Punkte Vorsprung auf den dritten Rang war Spannung und Nervenkiezhell  für den zweiten Wettkampftag durchaus gegeben.

 

10:00 Uhr und der zweite Wettkampftag in Halle sollte mit dem Herzstück des Backrezeptes beginnen, doch mit 8,35 Sekunden blieb er im 60 Meterhürdenlauf unter seinen Möglichkeiten, denn er touchierte zwei Hürden sehr stark und büßte dadurch wertvolle Hunderstel ein.  Adrian verringerte zwar den Abstand auf den Führenden Christian Böhm auf nur noch 4 Punkte, aber der Drittplazierte Ole Lepthin (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) holte 60 Zähler auf.

 

„Jetzt nur kein Risiko mehr im Stabhochsprung eingehen“ klang es aus verschiedenen Kehlen und gemeint war eine Einstiegshöhe die er springen muss, damit Punkte auf dem Konto sind und „Addi“ im Rennen bleibt. Diese „Hürde“ meisterte er bravourös, übersprang 3,60m zum Einstieg und steigerte sich im Laufe des Wettbewerbes auf  3,90m.

 

Nach dem Stabhochsprung lag "Addi" nur noch 5 Zähler hinter dem Führenden und 15 Punkte vor dem Drittplazierten auf dem Silberrang. Die endgültige Entscheidung musste also der abschließende 1000 Meterlauf bringen. Trainer Czech hoffte auf ein "Hammerrennen" seines Schützlings.

 

Hier zeigte Adrian von beginn an ein taktisches Rennen , denn die Aufgabe bestand nun darin die Konkurrenten in „Schach“ zu halten. In der Letzten von fünf Runden holte er dann noch mal den Turbo heraus und legte zwischen dem Führenden und dem Drittplazierten einen beachtliche Distanz.   Nach 2:52 Minuten lief der „König der Athleten“ sogar als erster  über den Zielstrich und sein erster Deutscher A- Jugend Meistertitel war unter Dach und Fach gebracht. Das wichtigste für alle Beteiligten war jedoch, das das „Backrezept“ fing nicht an zu „klumpen“ fing.

Er siegte mit 5280 Punkten vor Ole Lepthin (SG TSV Kronshagen/Kieler TB / 5229 Punkte) und dessen Vereinskameraden Christian Böhm der 5175 Zähler verbuchte.

 

Nach seinen Eindrücken vom Wochenende befragt antwortete Adrian Becker mit den ehrlichen Worten: „ ich war locker drauf, es lief von Disziplin zu Disziplin besser, was total motivierend für mich war". Auch für seinen Vater Peter Becker der in Halle vor Ort war ein „ Erlebnis der Besonderen Art, denn ich habe meine Fußballtrainer – Position aufgegeben, um Live an Wettkämpfen dabei zu sein“. Für Trainer Markus Czech nach eigenen Worten „Alles in Allem eine super Sache“ die für die Saison 2005 einiges erhoffen lässt.

Das Umfeld von Adrian Becker und er selber kann also denn bisher größten Erfolg in der Sportlergeschichte  feiern, denn „Meister“ werden ab der A-Jugend gemacht und da dies sein erster großer Titel ist wurde schon bei der nächtlichen Ankunft in Trohe der Erfolg ausgiebig gefeiert.

 

25.01.2005

Hessentitel für Adrian Becker und Isabelle Pastau

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(jth)  Um Sekunden, Minuten, Zentimeter und Meter ging es am Wochenende in Frankfurt-Kalbach, denn die A-Jugendlichen sowie die Schüler und Schülerinnen A richteten ihre Hessischen Hallenmeisterschaften aus. Aus heimischer Region erfolgreichster Athlet war der A-Jugendliche Adrian Becker ( LAZ Giessen / TV Gr.- Buseck), er stand an den beiden Wettkampftagen gleich drei mal auf dem Siegerpodest.

 

Er begann den Medaillenreigen mit 6,98 sec im 60 Metersprintfinale, was am Ende zu rang drei reichte. In diesem fullminaten Lauf siegte Nils Müller ( TSV Friedberg - Fauerbach) in ausgezeichneten 6,88 sec vor Maximilian Panthen (6,94 / LG Stadt Hattersheim). Seine wieder gewonnene Spritzigkeit nahm "Addi" mit zum anschließenden Weitsprungwettbewerb, wo er am Ende mit 6,82 m hinter dem Sieger Nils Sammert ( 7,49 /  LG Rüsselsheim) die hessische Vizemeisterschaft errang.

Tags darauf verfuhr der Oberstufenschüler der Gesamtschule Giessen –Ost  nach dem Motto: Drei – Zwei – Eins - Meins, denn in seiner Paradedisziplin, den 60 Meter Hürden, lies er der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und sicherte sich mit 8,24 sec den Titel des Hessischen Hallenmeisters bei der männlichen Jugend A.

„Endlich klappte es im Sprint mit einer Zeit von unter 7 Sekunden" so ein zufriedener Athlet. Zum Saisonhöhepunkt, den Deutschen Hallen Mehrkampfmeisterschaften Ende Januar, ist er in Topform“, so Coach Markus Czech.

 

Isabelle Pastau ( LAZ Giessen / SV Garbenteich) gelang bei den Schülerinnen A W 14 ebenfalls der Sprung nach ganz oben auf das Treppchen. Bereits im vergangenen Jahr konnte sie als B-Schülerin den Bronzerang erringen, doch in diesem Jahr zog die Licherin nach einer Vorlaufzeit von 9. 62 sec. erwartungsgemäß in das 60 Meterhürdenfinale ein. Auf Bahn drei laufend hatte " Isa " ein riesiges Finnisch und sicherte sich mit 9,49 sec die hessische Meisterschaft. Auf Rang zwei lief ein bekannter Gießener - Leichtathletikname ein, denn die Enkelin von dem langjährigen LAZ-Trainer Volker Clarius, Toyah Clarius ( Usinger TSG ) wurde mit 9,55 sec zweite vor der zeitgleichen Esther Mayfahrt.

 

Eine Überraschung gelang  Jan Philipp Schmiedeknecht vom LAZ Giessen / TV Gr.- Buseck, denn der A-Schüler nahm gleich zwei hessische Vizemeisterschaften mit nach Hause. In einem packendem 60 Meterfinale lief er mit 7,46 sec neue Bestzeit und wurde hinter Niclas Schuster ( 7,36 / LG Stadt Hattersheim) zeitgleich mit Julian Merz ( LG VfL Bensheim) zweiter. Im anschleißenden 300 Meterlauf sicherte sich die Nachwuchssprinthoffnung mit 39,17 sec hinter dem Sieger Marc-John Dombrowski ( 38,23 / LG Eintracht - Frankfurt) die zweite Silbermedaille. " Jan hat in den letzten zwei Wochen, bei Wind und Wetter draußen auf der Bahn trainiert. Es freut mich riesig, dass er dafür mit zwei Vizetiteln belohnt wurde" so Trainer Erich Gebhardt.

 

Vielstarter  Dominik Hofmann ( LG Erda-Heuchelheim) errang im 60 Meterhürdenfinale der Schüler A M 15 mit neuer Bestzeit von 9,05 sec hinter dem Sieger Julian Merz (8,79 sec.) und Marc-John Dombrowski (8,87 sec.) die Bronzemedaille und sicherte der Region Giessen somit den inoffiziellen Titel " erfolgreichste Hürdenläufer/innen in Hessen". Zudem sprang er noch 5,52 m weit und lief im Endlauf  auf der 60 Meterstrecke 7,92 Sekunden.

 

Knapp an einem Treppchenrang vorbei sprintete Felix Jelli ( TV Gr.- Linden) im 60 Meterfinale der Schüler A,  M 14. Auf Bahn zwei laufend hatte der Lindener die schnellsten Sprinter aus dem Vorlauf rechts neben sich, nach 7,77 sec überquerte Felix als vierter den Zielstrich. Es gewann in einer guten Zeit, Philip Kleeman von der SG Johannesberg in 7,53 sec.

 

Zu guter letzt kommt wie so oft das Sahnebonbon der Veranstaltung. Diese "Leckerei" gelang der 4 x 200 Meter A-Jugend Sprintstaffel des LAZ Giessen, denn im letzten Lauf der Veranstaltung lief das Quartett mit Startläufer Christian Förster, Adrian Becker, Nils Dudenhöfer und Schlussläufer Philipp Nürnberger, in 1:34,60 hinter der siegreichen Truppe des TSV Friedberg-Fauerbach ( 1:30,67) über den Zielstrich.

 

Bei den Hessischen konnte aus heimischer Sicht auch Johanna Milow ( LAZ / SV Garbenteich) bei den Schülerinnen A W 15 mit übersprungenen 1,50  ( 8.) im Hochsprung sowie 9,67 sec. als siebte im 60 Meterhürdenfinale überzeugen. Gleiches galt auch für Niklas Wagner ( TV Gr.-Linden ) als siebter im 100 Meterlauf der Schüler M 14 in 3:08,85 und Vereinskollege Maximilian Weiss, der als achter 3:11,49 min lief. Henrik Sust ( LG Langgöns-Oberkleen) wuchtetet die Kugel der Schüler M 15 als Achter auf 11,29m. Maximilian Schlesinger ( LAZ / SV Garbenteich) übersprang im Stabhochsprung 2,60 m und wurde ebenfalls Achter.

 

Nastasia Lich  LAZ / MTV Giessen) lief als B-Jugendliche bei der A-Jugend ein ordentliches 60 Meterhürdenfinale. Sie wurde Siebte in 9, 34 Sekunden. 

 

 

25.12.04

Ehemalige LAZ – Crew traf sich zum Schwitzen

 

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                              Mehr Bilder unter: http://www.laz-giessen.de/BBWeihGalerie/Basketball04.html

(jth) Weihnachten hat doch etwas Schönes, denn auch ehemaligen Sportler und Sportlerinnen bleibt Zeit um an ihre  alten Wirkungsstätten von frührer zurückzukehren. Dies trifft auch für die einstigen Top-Leichtathleten des LAZ Giessen Stadt und Land zu. Die Athleten der Jahrgänge 1971 und 1972 trafen sich bereits am ersten Weihnachtsfeiertag traditionell in einem Giessener- Insiderlokal. Diese Tradition pflegt die alte LAZ Crew schon seid geraumer Zeit. So reisten die "Jungs und Mädels", aus München, Bonn, Braunschweig und Wiesbaden nach Giessen an, um über die alten Zeiten, aber auch die jetzigen Aktivitäten zu klönen. Neu war in diesem Jahr jedoch, dass am zweiten Weihnachtsfeiertag um 11 Uhr eine schwierige Trainingseinheit mit zwei der damaligen Trainern auf dem Plan stand. Für zwei mal dreißig Minuten wurden die Basketballstiefel geschnürt. Nach fast zehnjähriger Wettkampfpause kam das Spiel etwas langsam in die Gänge, doch nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gelangen den Teams ganz ansehnliche Spielzüge. Eines war zur damaligen Zeit eindeutig  besser, "die Kondition" ,denn   die Kräfte schwanden nicht so schnell wie an diesem Wochenende. Doch alle Beteiligten waren sich nach einer erholsamen Dusche einig, auch im Jahr 2005 soll die Tradition fortgesetzt werden und das "Basketballzocken" auf zwei mal 35 Minuten ausgedehnt werden. Somit fuhren alle mit einem eindeutigen  Ziel nach Hause, was heißt : Kondition bolzen für´ s nächste mal..

 

05.09.04

Adrian Becker und B-Jugend-Team mit vierten Rang bei MK-DM

 

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Das Mehrkampf-Mekka Vaterstetten, rief am vergangenen Wochenende die besten deutschen Zehn- und Siebenkämpfer nach Bayern, um die Deutschen Meister im Jugend- und Aktivenbereich zu küren. Hervorragendes Wetter sowie eine wie immer optimale Organisation des Veranstalters, lies die Meisterschaften zu einem „Highlight“ der Wettkampfsaison werden.

 

Einen „Zehnkampf“ im wahrsten Sinne des Wortes  absolvierte Adrian Becker vom LAZ  Giessen/TV Gr.- Buseck. Mit 11,12 sec. über die 10m gelang ihm mit neuer persönlicher Bestzeit  ein Auftakt nach Maß, „obwohl der Start eher bescheiden war“, so Becker. Mit 6,92m im Weitsprung  sprang er eine neue Saisonbestleistung. Doch im anschließenden Kugelstoßen blieb er mit 12,79m rund einen halben Meter unter seinem angestrebten Ziel.

Enttäuschung machte sich ein bisschen breit, denn der Führende, Christian Böhm (SG/TSV Kronshagen/Kieler TB) und weitere Konkurrenten wuchteten die Kugel deutlich über die 13m Marke .Doch „Addi“ kämpfte und kam mit 1,84m im Hochsprung  in den Wettkampf zurück

Zum Abschluss des ersten Tages lief er 51,46sec. über 400m und lag mit 3643 Punkten und rund 70 Rückstand auf dem zweiten Rang. Der zweite Wettkampftag begann mit 110m Hürden. Adrian erzielte mit 14,45sec. die beste Zeit aller Teilnehmer. Durch diese Topzeit, die er  bereits um 9.00Uhr ablieferte kam er bis auf 2 Punkte an den Führenden heran.

Motiviert ging der Troher an das Diskuswerfen heran, doch seine „Phobie“ gegen die 1,75 kg schwere Scheibe schlug wieder zu. „Bei all seinen DM-Titeln, setzte er die ersten beiden Versuchein den Sand,“ so Trainer Markus Czech. Käsebleich tat er zum dritten Versuch an und zitterte diesen mit 32,83m  in den Sektor. Der Spitzenreiter und die weiteren auf den vorderen Plätzen platzierten Konkurrenten warfen an die 40 m oder sogar darüber hinaus. Damit fiel Adrian auf den vierten Platz zurück. Eine leichte Verletzung am Oberschenkel, die er sich beim Hürdenlauf zugezogen hatte machte ihm beim anschließenden  Stabhochsprung zu schaffen. Doch mit übersprungenen 3,80m hielt er den Kontakt zu den Medaillenrängen. In der vorletzten Disziplin des Wettbewerbes flog der Speer auf 49,26 m. Somit stand vor dem abschließenden 1500m Lauf fest, dass Adrian 11 Sekunden Rückstand auf einen Platz auf dem Treppchen hatte.

Addi mobilisierte als Kämpfernatur noch einmal all seine Kräfte und überquerte die Ziellinie nach 4:43,44 min. Leider wurde dieser Kraftakt nur geringfügig belohnt, denn trotz einer persönlichen Bestleistung von 6929 Punkten belegte er einen für ihn doch etwas enttäuschenden vierten Platz. "Hätte ich mir nicht selber den Diskuswurf vermurkst, wären über 7000 Punkte zusammengekommen und ich hätte sogar Gold gewonnen," so Adrian nachdem er noch einmal Rückblick auf die beiden Wettkampftage gehalten hatte. Es gewann Christian Böhm (SG/TSV Kronshagen/Kieler TB) 7004 Punkte, vor Steffen Kahlert  (TuS Wunstdorf) 6984 Punkte und Jonas Brix  (SG/TSV Kronshagen/Kieler TB) 6955 Punkte.

Das Zehnkampf-Quartett des LAZ Giessen, mit Adrian Becker (LAZ/TV Großen-Buseck), Jan Routa (LAZ/TSG Lollar) , Christian Förster (LAZ/TV Großen-Buseck) und Ronny Blaschek (LAZ/TSG Lollar) belegte mit 18271 Punkten ebenfalls den vierten Rang.

Jan Routa steigerte sich auf 6086 Punkte was ihm einen 26. Platz einbrachte. Seine besten Leistungen erreichte er mit 14,07m im Kugelstoßen sowie mit 53,26m im Speerwurf. Aber auch 3,20m im Stabhochsprung und 1,76m im Hochsprung sind zu erwähnen. Auch Mannschaftskollege Christian Förster toppte sein Vorkampfergebnis und sammelte wertvolle 5256 Punkte für sein Team. Gut in Schuss zeigte er sich mit 11,49 sec. im 100m Lauf, 1,78m im Hochsprung und 39,05m im Speerwurf.

Dass Teamgeist und gegenseitige Unterstützung zu Top-Leistungen führt, zeigt sich an Ronny Blaschek.. Mit gleich mehreren persönlichen Bestleitungen steigerte er sich auf für ihn sensationelle 4346 Punkte. Als herausragende Leistungen sieht seine Trainerin, Andrea Ewald, die 1,78 im Hochsprung. 3,00m im Stabhochsprung und 34,42m mit dem Speer an.

In der Mannschaftswertung siegte SG/TSV Kronshagen/Kieler TB mit 20.186 Punkten vor TSV Bayer-Leverkusen 18990 Punkte und SC Potsdam 18441 Punkte.

 

09.08.04
Isabell Pastau und Christopher Borton starteten für den Hessischen Leichtathletikverband beim Team Challenge 2004 in München

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(jth) Olympia erprobter Boden, eine begeisternde EM, Top Leichtathletik-Events – dafür steht das Olympiastadion in München. Am Wochenende war es wieder soweit: Für die besten Leichtathleten aus Frankreich, USA und Deutschland führt der Weg nach Athen über München.

Nur eine Woche vor den Olympischen Spielen trafen sich die Athleten zum letzten Leistungsvergleich beim Leichtathletik Team Challenge 2004 im Olympiastadion. Damit wehte durch München wieder ein Hauch von Olympia und das phantastische, EM-preisgekrönte Münchner Publikum erlebt ein absolutes Leichtathletik-Highlight im Olympiastadion. Etliche Olympiasieger, Weltmeister und Europameister sowie Welt- und Europarekordhalter waren am Start.

Im Vorprogramm hat der Bayrische Leichtathletik- Verband einen Vergleichskampf für die Landesverbände Bayern, Hessen, Württemberg, Tirol und Salzburg angesetzt. Isabell Pastau vom LAZ Giessen / SV Garbenteich vertrat die Farben Hessens über 80m Hürden. Die noch der B-Schülerinnenklasse angehörende Athleten qualifizierte sich mit ihrer Zeit von 12,35 sec über die 80 m Hürden, beim DSMM-Vorkampf des LAZ Giessen, für das Top-Event. Im Olympiastadion lief der Blondschopf dann im Blickfeld Ihrer Trainer Astrid Schmidt  im ersten Lauf auf Bahn sieben gute 12,51 Sekunden. " Ich habe mich wacker geschlagen und die Atmosphäre hat mich umgehauen"  so die junge Garbenteicherin. "Vor den ca. 15.000 Zuschauern war ich im Vorfeld so was von Nervös, aber im Startblock verspürte ich dann davon nix mehr" so die abschließenden Worte des Talentes. " Isa, hatte einen  bombigen Start, verkrampfte hinten heraus ein bisschen, doch insgesamt ein absolutes Highlight  für die Eltern und Fans ", so die Trainerin Astrid Schmidt.

Bei den A-Schülern vertrat Christopher Borton ebenfalls vom LAZ Giessen / VfB Giessen die Farben des Hessischen Leichtathletikverbandes über die Hürdendistanz. Der Mehrkämpfer, der von Martin Seidel trainiert wird lief für die HLV – Auswahl 11,57 Sekunden, was neue persönliche Bestzeit bedeutete. " Christopher ist mit dieser Leistung und seiner Konstanz im Diskuswurf optimal für die am kommenden Wochenende stattfindenden deutschen Blockmehrkampfmeisterschaften gerüstet" so der Trainer.

 

08.08.04
Dana Schäfer mit fünften Rang bei Süddeutschen Meisterschaften

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(jth)  Der Otto-Normal-Bürger hält sich bei Temperaturen jenseits der 30 Grad am See oder im Schwimmbad auf, nicht so unsere heimischen Leichtathleten der TSG Wieseck und des LAZ Giessen, denn im Jahnstadion in Ludwigsburg fanden die diesjährigen Süddeutschen Meisterschaften der Aktiven sowie der B-Jugendklasse statt.

 

Die Überraschung der Meisterschaften gelang Dana Schäfer vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck, denn die Sportstudentin belegte in einem hochklassigen und spannenden Weitsprungwettbewerb einen ausgezeichneten fünften Rang mit neuer Bestleistung von 5,79 m. " Um hier einen Chance zu haben, musst du schon volles Risiko eingehen" so eine glückliche Dana Schäfer, die den Wettkampf mit einem "Nuller" im ersten Versuch begann. Doch im dritten Durchgang gelang ihr ein Satz auf 5,75 m was zur Endkampfteilnahme ausreichte. Mit 5,79 m im vierten Durchgang setzte sie dann den weitesten Sprung ihrer Karriere und wurde mit Rang fünf belohnt. Es gewann die deutsche Spitzenspringerin Sofia Schulte ( SV Saar 05) mit guten 6,46m. Ebenfalls neue Bestleistung gelang Dana Schäfer im 100 Meterhürdenlauf der Frauen mit 14,53 Sekunden. "Dana hatte ein super Rhythmus drauf, dann kann schon mal ein fast perfekter Lauf gelingen" so Coach Markus Czech. Leider reichte es nicht für das Finale, denn es gab keinen Zwischenläufe und so kamen nur die acht besten eine Runden weiter.

 

Marie Luise Humpert vom LAZ Giessen / MTV Giessen war nach dem Start bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften ( 49,47 im Diskus) letzte Woche schon wieder im Einsatz und wollte diesmal ungedingt die 50 Metermarke knacken. Leider schaffte es die Biologiestudentin wieder nicht und belegte mit 47,56 m den undankbaren vierten Rang . " Es ist wie ein Fluch, den der 50 er gelingt mir einfach nicht" so Humpert. Es gewann Ulrike Giesa ( LAC Quelle Fürth München Würzburg) mit 56,42m, vor den beiden Hessinnen Sabine Rumpf (55,04) und Julia Bremser (52,41m) beide vom LSG Goldener Grund. "Für Bronze hätte "Lulu" fünfzigeinhalb werfen müssen, dass war einfach nicht drin", so Trainer Czech. Mit 13,35 m im Kugelstoßen konnte sie im Anschluss mit neuer Bestleistung noch einen sechsten Platz folgen lassen. Es siegte Kristin Marten ( LV 90 Thum) mit 16,66 Metern.

 

Im Feld der B-Jugend wurde Adrian Becker vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck vermisst, denn der Mehrkämpfer der derzeit dass zweitbeste Deutsche Zehnkampfergebnis vorzuweisen hat, ist leicht an der Rumpfmuskulatur verletzt. " Im Speerwurf bei den Hessischen, habe ich mir die Verletzung zugezogen. Ich möchte nichts Riskieren für die DM in Vaterstetten und habe deshalb abgesagt für die Süddeutschen" so der Troher – Abiturient der Gesamtschule Gießen-Ost.

 

Bei der weiblichen Jugend B waren drei Athletinnen des LAZ Giessen am Start. Nastasia Lich ( LAZ / MTV Giessen) übersprang im Hochsprungwettkampf 1,55 m , Katharina Stein ( LAZ / TV Gr.-Buseck) lief die 400 Meter in 63,09 Sekunden und Antina Neugebauer ( LAZ / MTV Giessen )  absolvierte die zwei Stadionrunden über 800 Meter in 2:26,74 Minuten.

 

01.08.04
Marie Lusie Humpert schrammt knapp an der 50 Meter Marke vorbei

Rang sieben im Diskus mit 49,47 m bei Deustchen Juniorenmeisterschaften

 

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(jth)  Am zweiten Tag der 61. Deutschen Junioren-Meisterschaften nutzten die Athleten die guten Bedingungen im Heilbronner Frankenstadion. Marie Luise Humpert ( LAZ Giessen / MTV Giessen) bestritt bei subtropischen Temperaturen einen Härtetest im Diskuswurf sowie im Kugelstoßettbewerb.

 

Die Biologiestudentin, die von Markus Czech trainiert wird, begann am Vormittag mit dem Diskuswettbewerb und lies die 1 kg schwere Scheibe im zweiten Versuch auf die neue Jahresbestweite von 49,47 m segeln. Mit der gezeigten Leistung qualifizierte sich die von der LG Olympia Dortmund gewechselte Athletin  für den Endkampf, an dem die acht besten Deutschen Junioren Werferinnen teilnehmen dürfen. "Nach solch einem Versuch im Vorkampf, dachte ich schon, dass der Diskus über die 50 er Marke fliegt", so die Athletin des LAZ Giessen / MTV Giessen. "Die Luft war plötzlich raus" so Trainer  Czech, denn sein Schützling konnte keine "Schippe" mehr zulegen. "Mit Rang sieben bei einer DM muss man zufrieden sein, doch die magischen 50 werden noch in diesem Jahr fallen" so die sympathische Westfälin. Ulrike Giesa ( LAC Quelle Fürth/München/Würzburg) steigerte im Diskuswurf zweimal ihre Bestleistung und siegte mit 58,98 Meter, die sie im Jahresvergleich auf Platz drei in Deutschland klettern ließ. "Die hessischen Diskuswerferinnen , haben schon ein Pfund drauf" so der Trainer, denn Sabine Rumpf (3. /55,68m) und Julia Bremser (6. /50,18m) beide von der LSG Goldener Grund, landeten vor Humpert.

Kurze Zeit später stellte sich Marie Luise Humpert der Kugelstoßkonkurrenz aus Deutschland. Im zweiten Versuch stieß sie die 4 kg Kugel auf 13,09 m, verpasste als neunte jedoch den Endkampf um ca. 90 Zentimeter. Hier siegte Kristin Marten (LV 90 Thum ) mit 17,87 m vor Christina Schwanitz ( SV Neckarsulm / 16,85m) und Petra Lammert ( VfB Stuttgart) die die Kugel auf 16,64 m wuchtete.

 

Bereits in vierzehn Tagen hat Marie Luise Humpert die nächste Chance die 50 Metermarke im Diskuswurf zu knacken, denn dann stehen die Süddeutschen Junioren Meisterschaften in Arnstadt / Thüringen auf dem Programmplan.

 

29.07.04
Kurt Drolsbach ist 70 er

(bitte auf das Bild klicken)

Drolsbach.jpg (140928 Byte)       DrolsbachAnzeiger.jpg (294719 Byte)

19.07.04
Adrian Becker ist Hessenmeister im Zehnkampf

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(jth)  Das Baunataler Parkstadion entwickelte sich am vergangenen Wochenende als Mittelhessische – Mehrkampf-Mekka, denn bei den Hessenmeisterschaften der Aktiven, Jugend und Schülerklassen sicherten sich Nadine Schnürer, Kerstin Novotny ( beider TSG Giessen-Wieseck), Adrian Becker ( LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck) sowie die Mannschaften beider Vereine den Hessentitel und die Qualifikationsnorm für die Mehrkampf –DM im September in Vaterstetten.

Pitsch nass und völlig ausgepumpt kam Nadine Schnürer ( TSG Wieseck) nach ihrem abschließenden 800 Meterlauf der Frauen  auf die Tribüne, doch die Qual hatte sich gelohnt, denn mit 5445 Punkten und etlichen neuen Bestleistungen wurde die sympathische   Usingerin hessische Meisterin im Siebenkampf der Frauen. " Ich bin total Happy zugleich aber auch völlig Kaputt" so eine strahlende Siegerin. Der erste Wettkampftag begann für sie mit einem Paukenschlag, den 14,07 sec. über die 100 Meterhürdendistanz bedeuteten neue persönliche Bestleistung. Es folgte ein spannender Hochsprungwettbewerb, indem sie ihrer schärfsten Konkurrentin Silke Bachmann ( LG Eintracht –Frankfurt) eine Höhe abnahm und mit übersprungenen 1,72 m eine weitere Spitzenleistung erzielte. Die positiven Schlagzeilen gingen mit neuer Bestleistung im Kugelstoßen weiter, den mit 12,61 m war sie auch hier die beste der elf gestarteten Siebenkämpferinnen. Im abschleißenden 200 Meterlauf wurde sie von einer Adrenalinwelle getragen und erreichte bei strömenden Regen mit 25,78 sec. als erste das Ziel und bleib damit deutlich unter der 26 Sekunden Schallmauer. Somit stand sie nach dem ersten Tag ganz oben auf dem Tableou . Wettkampftag zwei begann für Nadine mit einem weiteren Knaller, denn im Weitsprung raubte sie ihrem Trainer Elmar Knappik alle Nerven, denn sie startetet mit zwei ungültigen Versuchen in den Wettkampf. " Unter solch einem Druck, nach zwei Nassen, einen Weite von 5,77 m zu springen, was zugleich neue Bestleistung bedeutete, ist schon sagenhaft " so ihr Trainer. Nadinen wusste, dass die zwei abschließenden Disziplinen von ihrer Konkurrentin dominiert wurden, aber sie kämpfte und warf den Speer auf 36,12 m ( Bachmann: 47,73). Im abschließenden 800 Meterlauf biss sich die Lehramtsstudentin an Silke Bachmann ( 2:22,92) heran und lief ausgezeichnete 2:28,95 min. Am Ende war ihr der Titel vor Silke Bachmann (5312) und Martina Rexrodt ( LG E-F / 5023) nicht mehr zu nehmen. "Wenn Nadine im Speerwurf noch eine Schippe drauflegt, sind 5500 Punkte bis zur DM drin " so der Coach Knappik. Um dieses Ziel zu realisieren geht es Mitte August in ein 10 tätiges Trainingslager nach Maglingen in die Schweiz.

Der zweite Strahlemann in Baunatal war Adrian Becker ( LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck), denn mit der deutschen Spitzenleistung von 6911 Punkten ( 2. DLV-Besternliste) und neuem Kreis- und Regionsrekord sicherte er sich den Titel in Nordhessen. " Ich musste schon Vollgas geben, denn mein Konkurrent Thomas Wellenhöfer ( Wiesbadener LV) führte nach dem ersten Tag,  um den Titel zu gewinnen " so der Sieger. Der erste Wettkampftag begann bei leichtem Gegenwind mit 11,36 sec. über die 100 Meter und 6,81 m im Weitsprungwettbewerb. Es folgten ausbaufähige 13,36 m mit der Kugel. Durch eine lange Regenuterbrechung und daraus resultierendem rutschigem Boden, sprang er 1,74 m hoch. Zum Abschluss folgten hervorragende 51,46 sec über die 400 Meterstadionrunde. Tag zwei begann mit der Paradedisziplin  des deutschen Hallenmeisters,   dem 110 Meterhürdenlauf. Von beginn an zeigte er ein perfekten Lauf und kam mit neuer Bestzeit von 14,19 sec in das Ziel. Der 1,5 kg schwere Diskus flog auf 36,40 und erstmalig übersprang er im Stabhochsprung die vier Meterbarriere. Die Führung baute der Troher dann mit 48,65 m im Speerwurf aus und nach 4:50,27 min im 1500 Meterlauf war ihm der Sieg vor Thomas Wellenhöfer ( 6622 ) nicht mehr zu nehmen. " Sollte Adrian im Diskuswurf und Kugelstoßen bis zur Mehrkampf DM noch ein paar Meter drauflegen, fallen dort die 7.000 Punkte" so Trainer Markus Czech.

Die dritte Einzelmeisterin ist Kerstin Novotny ( TSG Giessen-Wieseck), denn mit 4304 Punkten setzte sie sich in der Juniorinnen-Klasse durch, obwohl sie derzeit durch Studiengründe nicht am Vereinstraining teilnehmen kann und auf sich alleine gestellt ist. Kerstin zeigte durchweg solide Leistungen, wobei die 5,20 Meter im Weitsprung, 10,64 m mit der Kugel und 2:34,86 min über die 800 m herausragen.

Die Überraschung des Tages gelang am Ende der zweitägigen Veranstaltung der  Siebenkampf-Mannschaft der TSG Wieseck, denn nach der Addition der drei besten Siebenkämpferinnen, gewann die Truppe mit Nadine Schnürer, Julia Koch und Kerstin Novotny gegen die Dauerrivalinnen der LG Eintracht – Frankfurt ( 14172) mit 14387 den dritten Hessentitel für die Bundesligatruppe. Das B-Jugend Zehnkampfteam des LAZ Giessen mit Adrian Becker, Jan Routa, Christian Förster und Ronnie "Roony" Blaschek stand den Damen nicht nach und siegte in der Teamwertung mit 17630 Punkten vor der Vertretung des Wiesbadener LV, die 17528 Punkte sammelten. Sollte der wieder genesene Jan Routa ( 5566 Punkte) bei den Deutschen auf dem Stand seiner alten Leistungsfähigkeit sein, kann das Team in Vaterstetten auf 18.000 Punkte hoffen, eine Leistung mit der ein Treppchenrang in die nähe rückt.

Einen Bronzerang im Starterfelde der weiblichen Jugend A brachte Sarah Jagalski ( LAZ Giessen / MTV Giessen) mit 4316 Punkten mit an die Lahn. Als Spitzenwerte bot sie ihrem Trainer Markus Czech 33,35 m mit dem Speer und 2:27,46 min über die 800 Metern an. Es siegte Claudia Rath ( LG Dornburg) mit unerreichbaren 5044 Punkten vor Maike Becker ( LG Stadt Hattersheim) die 4327 Punkte auf der Habenseite verbuchte. Auch die A-Schülermannschaft mit Christopher Borton, Daniel Buelteman, Miguel Keidel und Jan Philipp Schmiedeknecht errang mit 11924 Punkten die Bronzemedaille, verpasste jedoch die DM Norm für die Schülermeisterschaften.

 

Die undankbaren vierten Plätze gab es für die Cracks in Baunatal auch, so wurde Julia Koch ( TSG Wieseck) im Frauenwettbewerb des Siebenkampfes mit 4638 Punkten, Christopher Borton (LAZ Giessen  VfB Giessen) im Achtkampf der Schüler M 15 mit 4594 Punkten, der B-Jugendlichen Siebenkämpferin Nastasia Lich ( LAZ Giessen / MTV Giessen) mit 4327 Zählern sowie der Siebenkampfmannschaft der LG Langgöns-Oberkleen mit Katharina Trompetter, Ulrika Schönemund und Jasmin Stowasser mit 9614 Punkten bei der weiblichen Jugend B, der Sprung auf das Treppchen verwährt.

 

12.07.04
LAZ Giessen war guter Ausrichter
Kevin Wahl knapp am Bezirksrekord vorbei

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(jth)  Zufrieden war LAZ Vorsitzende Eckhard Paul, mit dem DSMM – Wettkampf seines Vereines, denn in nur 4 Stunden bot sein Mannschaft alles auf, um einen Reibungslosen und gut Organisierten Wettkampf unter idealen Bedingungen zu Präsentieren. Der DSMM-Durchgang wurde von 9 Vereinen und insgesamt 195 Nachwuchssportlern hervorragend angenommen.

Die DSMM-Mannschaftswettbewerbe in der Leichtathletik stellen für die Trainer und Betreuer eine große Herausforderung dar, gilt es doch, die Athletinnen und Athleten so einzusetzen, dass am Ende möglichst viele Punkte herausspringen; und da ist ein glückliches Händchen gefragt, darf man doch nur in drei Disziplinen eingesetzt werden.

Die A-Schüler des LAZ Giessen erreichten 10.598 Punkte und werden sicher im Hessenfinale im September stehen. Bester Punktesammler war wieder einmal Christopher Borton, der nun schon zum dritten mal seinen Kreisrekord im Diskuswurf toppte. Die 1 kg Scheibe segelte auf ausgezeichnete 50,94 m und die 51 "Marke" lässt bald grüßen. Mit 14,31m im Kugelstoßen bot er seinem Team weitere wichtige Punkte an. Die beiden Hürdensprinter Miguel Keidel (11,67) und Johannes Remy (11,99) steuerten ebenfalls wertvolle Zähler bei, denn beide erzielten neuen Bestleistungen und galten als Punktegarante. Daniel Buelteman lief die 1000 Meter in 2:57,19 Minuten und Jan Philipp Schmiedeknecht lief die 100 Metersprintstrecke in 12,52 Sekunden.

Die A-Schülerinnen des LAZ Giessen sammelten 8522 Punkte und dürfen sich ebenfalls auf das Hessenfinale freuen. Bereits am Freitagabend sammelten Sie die wichtigen Zähler, denn nur so konnte das Team mit B-Schülerinnen verstärkt werden. Voran Isabelle Pastau, denn über die 100 Meter in 13,43 sec sowie mit hervorragenden 12,35 sec im 80 Meterhürdensprint und 5,00 Metern im Weitsprung, war sie die eifrigste Punktesammlerin der Truppe. Teamkollegin Silke Graul stand ihr mit 4,90 m im Weitsprung und 13,43 sec im Sprínt jedoch nicht nach. Johanna Milow wuchtetet die Kugel auf 9,83 m und überfloppte im Hochsprung 1,48m und galt als wichtige Stütze im Team.

Bei den Schülern B entwickelte sich über zwei Wettkampftage ein spannender Wettkampf zwischen dem TV Gr. Linden (5866 Punkte) , der TSG Alten-Buseck ( 4844 Punkte) und dem LAZ Giessen, die am Freitag 5915 Punkte vorlegten. Für die LAZ – Crew  erzielte der Hürdensprinter Kevin Wahl die Top-Leistung des Tages, denn mit 9,99 Sekunden im 60 Meterhürdensprint blieb er nur knappe 2 Hundertstelsekunden hinter dem Bezirks und Kreisrekord von Adrian Becker aus dem Jahre 1999 zurück.

Philipp Reinl sprang gute 4,63 m weit, Sascha Dörr warf den Ball auf 50,50 m und Niklas Leidich sprintete 10,23 sec. über 75 m. Für den TV Gr.-Linden war Felix Jelli mit 10,37 sec im Sprint und 4,82 m im Weitsprung neben Vereinskollege Maximilian Weiß, der die Hürdenstrecke in 11,01 sec absolvierte und bei 4,41 m in der Weitsprunggrube landete, wichtigster Teamplayer. Für Moritz Weiß blieb die Uhr im 100 Meterlauf bei 3:12,50 Minuten stehen. Für die TSG Alten-Buseck lieferte Nico Trabert das Highlight des Tages, denn mit übersprungenen 1,44 m im Hochsprung steuerte er nicht nur wichtige Zähler bei, denn mit diesem Ergebnis liegt er in der hessischen Bestenliste derzeit auf dem dritten Rang.

Gleich drei heimische Team waren bei den Schülerinnen B am Start, den  das LAZ Giessen ( 6340 Punkte), die TSG Alten-Buseck ( 5342) und die LG Wettenberg ( 5306 ) zeigten ihr können. Die Topleistungen erzielten die jungen Damen des LAZ. Einen Tag nach Ihrem A-Schülerinneneinsatz war Isabelle Pastau schon wieder im Einsatz im lief trotz eines "strauchlers" an der letzten Hürden die 60 Meterdistanz in 9,96 sec. Es folgten 4,84 m im Weitsprung und 10,63 sec. im 75 Metersprint. Lisa Magel übersprang im Hochsprung 1,36 m und Aline Liedtke landete bei 4,56 m in der Weitsprunggrube. Ausgezeichnete 2:51,34 Minuten über die 800 Meter lief Maren Engeln von der TSG Alten-Buseck.

Der TV Gr.-Linden (4413 Punkte) und das LAZ Giessen (4369 Punkte) deuteten Ihr können bei den Schülern C an und werden aller Voraussicht nach im Hessenfinale stehen. Nicht zu schlagen waren die beiden Hochspringer aus Linden, denn Niklas Gümbel und Lukas Wagner übersprangen 1,28 Meter. Für die Giessener sprintete Philipp Reinl die 50 Meter in 7,84 sec und sprang zudem noch 4,38 m weit. Niklas Leidich lief die 1000 Meter als Sieger in 3:30,71 Minuten und warf den 80 gr. Ball auf 50,50 Meter.

Die LG Wettenberg ( 4293) erzielte vor dem Teams des LAZ Giessen (4126) und der TSG Alten-Buseck (4095) das beste Ergebnis der Schülerinnen C. Die beiden Sprinterinnen Tabea Köhler (8,01 sec) und Alena Kirschbaum ( 8,10 sec.) aus Wettenberg sowie Teammitglied Lisa Leib mit übersprungenen 1,28 m im Hochsprung und 31,50 m im Ballwurf  waren die Stützen der Truppe. Über die 800 Meterdistanz überzeugten für das LAZ Giessen Carla Remy mit 3:00,32 min und Lisa Muscheid mit 3:00,62 min für die TSG Alten-Buseck.

 

11.07.04
Marie Luise Humpert bei DM am Start
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(jth) Marie Luise Humpert (LAZ Giessen / MTV Giessen) war dabei im Konzert der Großen, denn sie hatten die Qualifikationsnorm für die Deutschen Leichtathletik Meisterschaften in Braunschweig erzielt und war im Qlympiafieber dabei.

Marie Luise Humpert ging im Diskuswerfen der Frauen am Sonntag um 15:40 an den Start und hatte es unter anderem mit der Topwerferin Franka Dietzsch ( SC Neubrandenburg ) die den Wettkampf mit 64,41 m gewann zu tun. "Ich habe eigentlich keine besonderen Erwartungen an die DM, möchte gerne 50 m werfen und  den Endkampf erreichen und dort vielleicht den ein oder anderen überraschen", so eine im Vorfeld überzeugte Biologiestudentin. "Es waren dann im Stadion schwierige Bedingungen für die Werferinnen, denn Regen und böige Winde machten die Sache recht kompliziert und keine Athletin kam an ihre Bestleistung heran" so Trainer Markus Czech. Dies galt auch für den Neuzugang des LAZ Giessen, die von der LG Olympia Dortmund nach Giessen kam. "Im Einwerfen klappte es noch ganz brauchbar, doch im Wettkampf landetet der 1 kg schwere Diskus dann bei 47,05 Metern" so "Lulu". Als Elfte, aber mit der Gewissheit an der Deutschen Spitze dran zu sein kann sie sich nun den kommenden Aufgaben widmen. Diese sind für die sympathische Westfalin die deutschen Hochschulmeisterschaften am kommenden Wochenende sowie die Süddeutschen Meisterschaften der Aktiven sowie der Juniorinnen. 

Diskus Frauen Vor-/Endkampf

 

Platz

 

1

2

3

4

5

6

Ergebnis

1

Dietzsch, Franka
SC Neubrandenburg (Jg. 68)

64.01

61.94

x

x

64.41

x

64.41  

2

Tucholke, Jana
LAZ Leipzig (Jg. 81)

57.41

x

55.50

x

57.55

57.65

57.65  

3

Logsch, Romy
LAZ Leipzig (Jg. 82)

x

49.89

52.25

50.92

54.61

56.78

56.78  

4

Giesa, Ulrike
LAC Quelle Fü/Mü/Wü (Jg. 84)

56.57

55.64

x

x

56.53

55.82

56.57  

5

Rumpf, Sabine
LSG Goldener Grund (Jg. 83)

55.69

54.67

54.95

53.57

54.14

54.31

55.69  

6

Kròl, Katja
SCC Berlin (Jg. 80)

51.31

51.26

52.07

x

50.69

50.26

52.07  

7

Briesenick, Sara
LG NIKE BERLIN (Jg. 85)

49.22

x

50.68

x

48.30

46.09

50.68  

8

Schütte, Melanie
SV Georgsheil (Jg. 81)

48.61

x

49.82

49.53

x

48.76

49.82  

9

Bremser, Julia
LSG Goldener Grund (Jg. 82)

41.58

49.53

49.37

 

 

 

49.53  

10

Overkamp, Bianca
LG Olympia Dortmund (Jg. 75)

46.09

43.70

48.23

 

 

 

48.23  

11

Humpert, Marie-Luise
LAZ Gießen (Jg. 82)

47.05

44.41

45.63

 

 

 

47.05  

 

03.07.04

Adrian Becker schrammt knapp an DM-Bronze vorbei

Marion Powilleit mit sechstem Rang im Diskus und neuem Kreisrekord

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(jth) Knapp an der Bronzemedaille im 110 Meterhürdenfinale schrammte der Troher –Mehrkämpfer Adrian Becker vom LAZ Giesen / TV Gr.-Buseck bei den deutschen B-Jugend Meisterschaften in Jena vorbei. Mit 14,30 sec belegte er, in einem spannenden Rennen einen passablen vierten Rang.

Im Vorlauf lies es der künftige Abiturient der Gesamtschule Gießen-Ost im Ernst Abbe Stadion mit 14,51 sec. locker angehen und qualifizierte sich als Vorlaufsieger, bei seiner ersten Einzel-DM, für den Zwischenlauf. Bereits nach 80 Metern lag er in Führung und lies nach einem kurzen kontrolliertem Blick locker "austrudeln". Doch bereits im Zwischenlauf musste "Addi"  sein ganzes können an den Tag legen, denn im dritten von vier Läufen traf er auf den Jahresschnellsten Quentin Seigel ( LG Offenburg), der bereits 14,01sec auf seinem Tableou stehen hat. Mit 14,27 sec siegte er jedoch bei schlechten Bedingungen, denn es regnete im Strömen und er zog trotzdem in das DM-Finale der besten acht deutschen B-Jugend Hürdensprinter ein.

Um 17:15 Uhr kam es dann zum großen Show-down  und "Addi" ging hochkonzentriert auf Bahn fünf startend ins Rennen. Bis zur 80 Metermarke lag er in Führung, doch an der vorletzten Hürde kam er mit den späteren Sieger in eine Rangelei mit den Armen. Seiner Trainer Markus Czech dazu: " er kam deutlich aus dem Tritt , rettete sich aber noch ins Ziel ". Am Ende wurde er als Mehrkämpfer vierter mit 14,30 sec. und behauptete sich im Feld der Spezialisten. Die Enttäuschung war Adrian Becker jedoch nach dem Zieleinlauf ins Gesicht geschrieben, doch nach kurzer Zeit hielt er an dem Motto fest "Lebbe geht weider" . Becker zeigte sich als fairer Sportsmann, in dem er äußerte " dem Sieger trifft keine Schuld, das passiert schon mal, wenn die Deutsche Spitze aufeinander trifft. Eine Medaille hätte ich aber schon gerne mit nach Hause genommen " so der ehrliche Viertplazierte.  Es siegte Paul Dittmer ( MTV Hanstedt ) in 14,10 sec. vor Steven Deja vom Team Erfurt ( 14,16 sec) und dem Jahresbesten Quentin Seigel ( LG Offenburg ) mit 14,24 sec.

Zwischen den Hürdenzwischenlauf und dem Endlauf startete Adrian noch im Weitsprungwettbewerb. Gegen die Spezialisten, schlug er sich mit dem achten Rang und erzielten 6,82 Metern recht achtbar. " Um im September bei der Mehrkampf-DM erfolgreich zu sein, muss ich mir hier die Wettkampfhärte holen " so der deutschen B-Jugendhallenmeister im Siebenkampf vom TV Gr.-Buseck. Mit außergewöhnlich guten 7,62 Metern gewann Christian Böhm ( SG TSV Kronshagen / Kieler TB) denn Wettkampf vor dem Rüselsheimer Nils Sammert, der 7,40 m erzielte und Semjon Pitschugin ( LG Nord Berlin) der bei 7,34 m landete.

In Jena gab auch Florian Schmiedeknecht vom LAZ / MTV Giessen nach einem Jahr Gastaufenhalt in den USA sein Comeback im 100 Metersprint. Die Karten lagen im Vorfeld recht gut für den Grüninger, denn im Land der unbegrenzten Möglichkeiten lief er diese Jahr bereits 10,90 Sekunden, doch den Heimflug über den großen Teich trat er mit einer Oberschenkelverletzung an. Leider konnte diese Blessur bis zum Start in Jena nicht vollständig auskuriert werden. Das "Flo" überhaupt im Vorlauf angetreten ist, zeigt seine positive Einstellung zu seiner Disziplin, dem Sprint. Mit 11,67 sec blieb er im ersten Vorlauf weit unter seinen Möglichkeiten. "Ich hoffe nun auf einen schnelle Genesung, so dass ich in der zweiten Jahreshälfte bei den Süddeutschen Meisterschaften wieder eingreifen kann" so Florian Schmiedeknecht zu seinen Absichten den nächsten Wochen.

Eine dicke Überraschung gelang Marion Powilleit von der LG Wettenberg im Diskuswurf der weiblichen Jugend B. Die "Werferin" die von Ihrem Vater Klaus trainiert wird legte im ersten Versuch bereits 39,75 m  vor und steigerte sich nochmals um fünf Zentimeter auf 39,80 m, was in der Gesamtwertung zu einem ausgezeichneten sechsten Rang führte. Das Kuriose ist, dass Marion den Kreisrekord ihrer Vereinskameradin Natalie Müller  von den hessischen Meisterschaften (39,19m) toppte. Müller`s Diskus segelte in Jena auf 36,40m  was ihr in der Endabrechnung einen neunten Platz einbrachte. In der Kugelstoßkonkurrenz, gelang Ihr ein wuchtiger Stoß, der die  Kugel auf 11,82 m katapultierte und Rang elf wurde eingefahren. Marion Powilleit belegte in dieser Disziplin mit 11,46 m einen fünfzehnten Platz. Froh sein kann man, dass es im Kreis nun wieder zwei erfolgreiche Athletinnen in der Jugendklasse gibt, die auch in den nächsten Jahren positive Impulse im Wurfbereich setzen werden. Den Diskuswettbewerb gewann Kristina Gehrig ( LAC Quelle Führt / München / Würzburg ) mit 48,32 m vor Denise Hinrichs ( SC Neubrandenburg) mit 47,00 m und Alexandra Göbel ( Wiesbaner LV / 42,73m). Im Kugelstoßen setzte sich dann Denise Hinrichs mit 15,80 m gegenüber 14,24 m von Jessica Weigel ( SR Steinbach) durch.

 

27.06.04

 

Christopher Borton mit Kreisrekord im Diskuswurf

A-Schüler mit Vize-Hessenmeisterschaft

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(jth) Die Silbermedaillen glänzte gleich mehrmals im Stadion in Bad Homburg, denn bei den Hessischen Blockmehrkampf Meisterschaften der Schüler/innen A und B standen die Heimischen-Asse der LG Erda Heuchelheim sowie des LAZ Giessen auf den Treppchen.

Mit dem Spitzenergebnis von 3051 Punkten im Blockwettkampf Wurf der Schüler A M 15 erzielte Christopher Borton vom LAZ Giessen / VfB Giessen hinter dem neuen Hessenrekordhalter Jan – Felix Knobel ( LG Friedrichsdorf /3320 Punkte )  und mit einem Pünktchen vor dem drittplatzierten, Alexander Setinus ( Wiesbadener LV / 3050 Punkte), die Vizehessenmeisterschaft. In dem Hochkarätig besetzten Wettkampf warf Christopher Borton den Diskus erneut über die 50 Metermarke und toppte seinen eigenen Kreisrekord auf die neu Bestleistung von 50,79m , was zugleich die Tagesbestweite bedeutete. Trainer Martin Seidel war mit den Leistungen im Kugelstoßen (14,67m), im Sprint mit 12,19 sec. sowie im 80 Meterhürdenlauf (11,70) zufrieden. " Eine Schippe draufpacken müsste er noch im Weitsprung, denn mit erzielten 5,45 Metern hängt er den Konkurrenten hinterher " so der Coach. Gespannt sein kann man nun, ob er bei der Deutschen Meisterschaft den Blockmehrkampf oder den Achtkampf bestreiten wird, einen schwere Entscheidung, denn in beiden Wettbewerben könnte er ganz vorne landen. Auf dem siebten Rang landete sein Vereinskollege Miguel Keidel ( LAZ / SV Garbenteich) , der 2696 Punkte erzielte und ausgeglichene Leistungen seinem Trainer Philipp Schlesinger anbot.

Die zweite Vizehessenmeisterschaft geht an die LG Erda-Heuchelheim, denn Dominik Hofmann wurde mit 2622 Punkten im Block Wurf der Schüler A M 14 hinter dem Sieger Julian Merz ( LG VFL/SSG Bensheim – 2755 Punkte) die Silbermedaille überreicht.  Er begann mit 12,48 sec im Hürdenlauf, schleuderte den 1 kg Diskus auf gute 32,61 und wuchtete die Kugel auf 10,28 Meter. Mit 5,29 m im Weitsprung sprang er persönliche Bestleistung und im abschließenden 100 Metersprint lies der Heuchelheimer  mit 12,41 s3c " nichts mehr anbrennen". Als Bonbon erarbeitete sich Dominik, noch die Norm für die Deutschen im September in Vaterstetten. Auf Rang sechs landetet der Vorjahressieger Henrik Sust von der LG Langgöns-Oberkleen. Mit seinen 33,45 Metern im Diskuswurf konnte er seinen Trainer Rainer Finkernagel überzeugen. Am Ende verbuchte er 2396 Punkte auf der Habenseite.

Jan Philipp Schmiedeknecht ( LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck) reift langsam zu den schnellsten Sprintern in Hessen heran, denn im Block Sprint/Sprung der Schüler M 14 lief er die 100 Meter in guten 12,26 Sekunden. Seine Sprintzeit und die Weitsprungleistung von 5,24 m bildeten die Basis für einen sechsten Rang mit 2506 Punkten in der Gesamtwertung. Als Sieger konnte sich hier Niclas Schuster von der LG Stadt Hattersheim mit 2822 Punkten freuen. Knapp an einer Urkunden vorbei schrammt Daniel Buelteman vom LAZ / VfB Giessen mit 2358 Punkten und dem neunten Platz. Als Topzeit ist seine 2000 Meterleistung von 6:22,7 Minuten einzustufen, denn nur der Sieger Christopher Assmuth ( LG Kaufungen / 6:03,1) und der Drittplatzierte liefen schneller.

Die Überraschung kam dann jedoch für die A-Schüler des LAZ Giessen zum Schluss, denn in der Mannschaftswertung landete die Crew um Christopher Borton, Miguel Keidel, Johannes Remy , Jan Philipp Schmiedeknecht und Daniel Buelteman hinter dem ASC Darmstadt (13529 Punkte) mit 13136 Punkten auf dem Silberrang und die Vizemeisterschaft konnte gefeiert werden.

Die bestplatzierten B-Schülerinen waren in Bad Homburg Malena Rabenau vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck mit einem siebten Rang im Block Wurf  (2185 Punkte) der Schülerinnen W 13 sowie Larissa Naomi Kraft von der LG Erda – Heuchelheim mit 2017 Punkten ebenfalls im Block Wurf, jedoch bei den  Schülerinnen W 12. "Ausgeglichen  präsentierte sich Malena Rabenau" so Trainer Martin Theimer. Bei beiden "Werferinnen" sind die Sprintleistungen 11,01 ( Rabenau) und 10,99 ( Kraft) herauszuheben. Bis zur abschließenden Disziplin lag Isabell Pastau vom LAZ / SV Garbenteich im Block Sprint/Sprung der W 13 auf dem vierten Rang doch durch ein "verkorkstes" Ballwurfergebnis landete sie am Ende mit 2348 Punkten auf dem vierzehnten Platz.

Die heimischen B-Schüler trumpften am zweiten Wettkamptag ebenfalls groß auf , denn schon wieder gab es einen Silberrang durch Hannes Busch von der LG Langgöns-Oberkleen im Block Lauf der Schüler M 12 zu bejubeln. Hinter dem Sieger Kai Polityck ( LC Steinbach / 2195 Punkte) sammelte das Mittel und Langstrecken-Ass als zweiter 2153 Zähler. Sein Talent stellte er als Tagesbester im abschließenden 1000 Meterlauf unter beweis, denn mit 3:04,28 Minuten war er an diesem Tage nicht zu schlagen gewesen.  Philip Kempf ( LG Erda/Heuchelheim) belegte im Block Wurf der Schüler B M 12 mit 1865 Punkten einen fünften Rang. Mit 10,99 Sec auf der Hürdenstrecke sowie 4,15 m im Weitsprung bot er gute Leistungen seinen Trainern an. Spannend ging es im Block Sprint/Sprung der Schüler M 12 zu, denn Kevin Wahl ( LAZ / SV Garbenteich ) und Nico Trabert ( TSG Alten-Buseck) lieferten sich ein packenden Zweikampf um die Ränge sieben und acht. Kevin Wahl zeigte sich stark im 60 Meterhürdenlauf mit 10,86 sec und verbucht als siebter 1959 Punkte auf seinem Konto. Übersprungene 1,36 Meter bildeten die Basis für den Alten-Busecker Nico Trabert, der am Ende 1913 Punkte als achter sammelte. Es siegte hier recht deutlich Yannick Roggatz vom TV Reissen mit 2406 Punkten. Mit Marie Busch von der LG Langgöns-Oberkleen konnte sich eine A-Schülerinnen in der Altersklasse W 14 als fünfte mit 2304 Zählern gut in Zehne setzen. Als Siegerin konnte sich Lisa Marie Horsel ( LG Eder) mit 2543 Punkten freuen.

 

13.06.2004
Adrian Becker und die Wettenberger „Mädels“

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(jth)  Eine Woche  nach dem die Aktiven und Schüler ihre hessischen Meister in Wetzlar ermittelten, gingen nun die A + B Jugendlichen auf Titeljagd. Diese mal war die Anfahrt für die hiesigen Athleten allerdings deutlich länger, doch dies schreckte die Jugend nicht von sehr guten Platzierungen im Stadion am Sommerdam in Rüsselsheim ab.

 

Ganz oben auf dem Treppchen stand wieder einmal Adrian Becker vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck. Der Troher-Mehrkämpfer startete im Feld der B-Jugend in seiner Paradedisziplin den 110 Meterhürden . Nach 14,41 sec im Vorlauf folgte im Endlauf mit 14,21 sec. nicht nur eine persönliche Bestleistung, sondern er lieg zugleich auch die DM-Norm für die Deutschen B-Jugendmeisterschaften in Jena. Er gewann in einem knappen Einlauf vor Thomas Wellenhöfer ( Wiesbadener LV / 14,28) und gewann den Hessenmeistertitel. Tags zuvor startete er in seiner zweiten Spezialdisziplin dem Weitsprung. Hier traf „Addi“  auf den Favoriten Nils Sammert ( LG Rüsselsheim) , der mit 7,77 m auch den Wettbewerb gewann. Becker sicherte  sich mit dem Weitengleichen Nico Beyer ( TUS Eintracht Wiesbaden ) mit 6,86 m die Vizemeisterschaft. „ Ich komme so langsam in Fahrt und bin für die nächsten Aufgaben gut gerüstet, so ein zufriedener Hessenmeister Adrian Becker.  Trainer Markus Czech fügt hinzu: „ die Saison ist für Addi noch sehr lange, denn erst im September ist die Mehrkampf – DM in Vaterstetten. Wir müssen jetzt die Form zu den Jugendeinzelmeisterschaften steigern und diese dann bis in den Spätsommer kompensieren, einen Herausforderung für Trainer und Athlet “.

 

Das zweite Highlight in Rüsselsheim setzten die „Werferinnen“ der LG Wettenberg, den Natalie Müller und Marion Powilleit standen ebenfalls  weit oben auf dem Treppchen. Den Glanzpunkt  erzielte Natalie Müller, die im Diskuswurf der weiblichen Jugend B mit 39,19m die Vizemeisterschaft hinter der Siegerin Alexandra Göbel ( Wiesbadener LV / 40,12) errang. Die gezeigte Leistung ist nicht nur die Norm für die B-Jugend DM in Jena, sondern auch ein neuer Kreisrekord für B-Jugendliche. Sie verbesserte die alte Marke aus dem Jahr 1987 von Franka Vonholdt (LAZ Giessen), die damals 37,26 m zu buche stehen hatte. In der Kugelstoßkonkurrenz gab es für die HLV-Kaderathletin mit 10,87 m zudem Bronze. Vereinskollegin Marion Powilleit stand ihr jedoch nicht nach und ihr gelang im Kugelstoßwettbewerb der weiblichen Jugend B der große Stoß, denn mit 11,79m sicherte sie sich hinter Alexandra Göbel (12,49m) den Vizehessentitel. Ebenfalls konnte Marion mit 36,19m und Platz vier im Diskuswurfwettbewerb überzeugen.

 

Gut im „Wurf“ lag auch Nastasia Lich vom LAZ Giessen / MTV Giessen, denn im Speerwurf der weiblichen Jugend B gelang ihr mit 36,36m der Wurf zur Bronzemedaille  hinter der Siegerin Julia Riemenschneider ( LG Wetzlar) die 41,57 m erzielte. Am Start war sie zudem noch im Hochsprungwettbewerb. Hier überfloppte die Deutsche-Schüler-Mehrkampfmeisterin 1,61 m und wurde aufgrund der größeren Anzahl von Fehlversuchen vierte. Als Siegerin konnte sich Agnes Hofmann ( LG Baunatal / Fuldabrück) mit übersprungenen 1,64 m feiern lassen.

 

Den Silberrang  in der Speerwurfkonkurrenz der weiblichen Jugend A konnte Sandra Oestreich ( LAZ / TV Gr.-Buseck) mit 37,00 m erringen. Die Oberliga Handballerin des TV Hüttenberg entscheid sich kurzfristig zum Start in Rüsselsheim und wurde mit einem Podestplatz belohnt. Über 800 Meter der weiblichen Jugend B lief Antina Neugebauer ( LAZ / MTV Giessen) mit 2:19,26 min ebenfalls auf die Siegerstraße ein. In einem beherzten Rennen, lief die sympathische Mittelstrecklerin, nicht nur Bestzeit , sondern sie konnte auch hinter der Siegerin Katharina Heinig ( LG Odenwald / 2:1432) die Silbermedaille  mit nach Hause nehmen.

 

Katharina Stein ( LAZ / TV Gr.-Buseck) lief sich über die Stadionrunde der weiblichen Jugend B mit Rang fünf und 60,08 sec in das 4 x 400 Meterteam der weiblichen Jugend des LAZ Giessen, die bei der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig ihren leitjährigen fünften Platz verteidigen möchte.

 

Erfreulich ist auch die Weitsprungleistung von Joana Schmidt ( LAZ / TV Gr.-Buseck) bei der weiblichen Jugend A, denn mit 5,00 Metern und Rang sechs findet sie wieder Anschluss zur hessischen Spitze. Zufriedene Gesichter gab es auch bei Nils Dudenhöfer von der LG Erda-Heuchelheim, denn mit 59,15 sec über die schwere Strecke der 400 Meterhürdendistanz wurde er vierter und verpasste den Sprung auf das Treppchen bei der männlichen Jugend B recht knapp. Es siegte hier Alexander Jarets ( TUS Eintracht Wiesbaden) mit 55,86 sec.

 

06.06.2004

Marie Luise Humpert mit zwei Bronzeplätzen

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(jth)  Im Stadion der Stadt Wetzlar kürte der hessische Leichtathletikverband am Wochenende in den Aktiven sowie  den A-Schülerklassen seine Hessenmeister für die Saison 2004. Unter optimalen äußeren Bedingungen am zweiten Wettkampftag erzielten den Heimischen Leichtathletikasse, an der Spitze die Damen und Schülerinnen wieder einmal vorzügliche Leistungen und sind für die nächsten  Aufgaben in den nächsten Wochen hervorragend gerüstet.

Marie Luise Humpert ( LAZ / MTV Giessen) konnte mit zwei Bronzerängen überzeugen. Im Kugelstoßen der Frauen knackte der Neuzugang des LAZ Giessen die 13 Metermarke und wurde mit 13,01m hinter der Siegerin Sylvia Tornow ( LG Neu-Isenburg/Heustenstamm ), die 13,61m stieß dritte. Im hochkarätig besetzten Diskuswurf  lies Humpert die Scheibe auf 47,63 m fliegen und stand somit ein zweites mal auf dem Bronzepodest. Hier siegte die Favoritin Sabine Rumpf ( LSG Goldener Grund) mit ausgezeichneten 54,84 Metern.

Dana Schäfer ( LAZ / TV Gr.-Buseck) verzichtete  auf dem 100 Meterendlauf im sich voll auf den Weitsprung zu konzentrieren, was ihr mit Rang fünf und erzielten 5,50m gut gelang. Am zweiten Tag der Meisterschaften lief auch Sie in das 100 Meterhürdenfinale als dritte heimische Athletin hinein und belegte mit 14,80 sec. Rang vier. Yvonne Mineur ( LAZ / MTV Giessen ) gelang mit 38,85 m in der Speerwurfkonkurrenz der große Wurf, der in der Endabrechnung zu einem vierten Platz hinter der Siegerin Christine Wiegelmann ( Tv Gelnhausen) , die 50,74 m erzielte reichte.

 

30.05.2004
Adrian Becker und Christopher Borton  mit DM Quali

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(jth)  Man hatte fast den Eindruck, als wäre man im Mehrkampf-Mekka Götzis oder Bernhausen, denn die Stimmung, Organisation sowie die gezeigten Leistungen der Athleten und Athletinnen  waren zum Mehrkampfsaisoneinstand beeindruckend. Das LAZ Giessen Stadt und Land um ihren Vorsitzenden Eckhard Paul hatte im Stadion West ein kleines aber effektives Mehrkampfmeeting über zwei Tage organisiert und die Kreismeistertitel konnten gleich mit gefeiert werden. Gleich mehrere Athleten schafften zugleich die Qualifikationsnorm für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Jugend und Schüler.

Voran Adrian Becker ( LAZ / TV Gr.-Buseck) zeigte seine Vormachtstellung im Zehnkampf der männlichen Jugend B, denn mit einem „Neunkampf“ und 6197  Punkten schaffte er die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Vaterstetten im September und gilt dort dann, im Zehnkampf als Treppchenkandidat, wenn dann noch 600 Punkte mehr auf dem Konto verbucht werden können. Becker hatte einen super Start erwicht, lief die 100 Meter in 11,13 sec. sprang 6,72 m Weit und wuchtetet die Kugel auf 13,58 m. In der vierten Disziplinen, dem Hochsprung, scheiterte er unverständlicher Weise an der Anfangshöhe. Dass er trotz diesem Missgeschick den Wettkampf fortsetzte zeigt seinen wahren Mehrkampfcharakter. Er wurde zum Abschluss des ersten Tages dann aber mit Bestzeit von 52,77 sec. über die Stadionrunde belohnt. Tag zwei begann mit 14,54 Sekunden über die Hürdenstrecke und mäßigen 34 m mit dem Diskus. Im Stabhochsprung sprang Becker mit 3,90 m dann Bestleistung und lies den Speer auf 53,18 m fliegen. Im Abschließenden 1500 Meterlauf kam er nach 5:02,41 Minuten ins Ziel und die Quali war trotz des „Nullers“ im Hochsprung unter Dach und Fach. Den Wettkampf gewann Enrico Flade ( SSC Bad Sooden-Allendorf ) mit 6377 Punkten.

Vereinskollege Christopher Borton ( LAZ / VfB Giessen) schaffte sicher die DM-Norm bei den A-Schülern der M 15 für die Deutschen Schüler Mehrkampfmeisterschaften mit 4626 Punkten im Achtkampf und belegte hinter Moritz Desch ( Alsfelder SC / 4753 Punkte) Rang zwei. Borton zeigte sich sehr stark im Diskuswurf , denn mit 48,36m stellte er einen neuen Kreisrekord auf und knackte die alte Marke aus dem Jahr 1970 von ( Bernd Rohde / LG Lumdatal ), der damals 47,30m erzielte. Mit 14,30m im Kugelstoßen, 3,10 m mit dem Stab, 42,38 m mit dem Speer hatte er weitere ausgezeichnete Leistungen anzubieten.

Maximilian Kühne ( LAZ / SV Garbenteich) siegte im Achtkampf der M 14 mit 3615 Punkten und sicherte sich verdient den Kreismeistertitel. Mit 2,30 im Stabhochsprung, 27,36 m mit dem Diskus und 3:15,66 Minuten im 1000 Meterlauf hatte er die Nase vorne.

In der Mannschaftswertung der Schüler A hatte das Team des LAZ Giessen mit dem Trio : Christopher Borton, Miguel Keidel und Daniel Bueltemann leider ein bisschen Pech, denn mit 12217 Punkten verpassten sie nur um ganze 33 Punkte die Qualifikationsnorm für die Deutsche Meisterschaft. Im zweiten Anlauf, bei den Hessischen Titelkämpfen sollte dann dies auch im Rahmen des möglichen liegen.

Den Zehnkampftitel der männlichen Jugend A  sicherte sich Stefan Cebulla ( LAZ / TV Gr.-Buseck) mit 4931 Punkten. Er überraschte mit neuer Hochsprungbestleistung von übersprungenen 1,76 Metern und einer Weitsprungleistung von 5,75 Metern. In allen weiteren Disziplinen zeigte er ausgeglichen Leistungen.

Den Siebenkampf der weiblichen Jugend A gewann Ekaterina Menne ( TV Wattenscheid) mit 5071 Punkten, was zu den Top Ten Leistungen im DLV gehören wird. Herausragen war ihre Weitsprungleistung von 5,62 m , die Hürdenzeit von 14,40 sec sowie die übersprungenen 1,64 m im Hochsprung. Aber auch in allen weiteren Disziplinen war sie der Konkurrenz überlegen.

Laura Engeln ( TSG Alten-Buseck) sicherte sich hinter Sara Grunwald ( TG Wehleiden / 4394 Punkte) mit 3691 Punkten den Kreismeistertitel vor Rosemarie Blaschek (LAZ / TSG Lollar) die 3539 Punkte erreichte. Engeln bestach mit 5,21m im Weitsprung, 16,15 sec auf der Hürdenstrecke sowie 13,29 sec im 100 Metersprint. Blaschek hatte über 800 Meter in 2:33,18 und übersprungenen 1,52 m im Hochsprung die Nase vorne.

Den Siebenkampf der Schülerinnen W 15 gewann Jana Pohl von der LG Wettenberg mit 3064 Punkten und konnte sich als neue Kreismeisterin auszeichnen lassen. Mit 4,42 m im Weitsprungwettbewerb, 1,44 m im Hochsprung. 8,23 m mit der Kugel konnte sich sie deutlich von den Konkurrentinnen absetzen.

Im starken Feld der Schülerinnen A W 14, welches von den „Mädles“ der LG Eintracht – Frankfurt dominiert wurde, gewann Isabell Pastau ( LAZ Giessen / SV Garbenteich) mit 3072 Punkten den Kreismeistertitel. Überragend ihre Hürdenzeit von 12,69 Sekunden auf der 80 Meterstrecke, sowie 4,68 m im Weitsprungwettbewerb. Sollte  „Isa“ ihre schwächen in den Wurfdisziplinen kompensieren, steht einer erfolgreichen Mehrkampfkarriere nichts mehr im Wege. Rang zwei in der Kreismeisterwertung gelang Theresa Pohl ( LG Wettenberg) mit 2947 Punkten. Es gewann Janne Ladtkow ( LG Eintracht Frankfurt / 3411 Punkte ) vor Sandra Weckmüller ( SG Anspach / 3229 Punkte) und Franziska Rappl ( LG Eintracht-Frankfurt), die 3140 Punkte erzielte.

 

20.05.2004
LAZ - Jugend mit DJMM - Erfolgen

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(jth) Nicht nur das Wetter glänzte, sondern auch die Jugendlichen des LAZ Giessen, mit ihren Leistungen bei den Hessischen DJMM – Endkämpfen. In Neu – Isenburg gab es für die heimischen Mannschaften zweimal Silber und einmal Bronze.

In der Historie des LAZ – Giessen muss man schon sehr weit zurückblicken , als es schon einmal eine DJMM – Mannschaft weiblich und männlich gab, die bei dem Hessischen – Endkampf vertreten war. Es war Anfang der 80er Jahre, als die damaligen „Macher“ Clarius und Drolsbach solche Teams an den Start brachten. Heute sind die LAZ – Coaches, Czech, Ewald, Gebhardt, Schmidt und Seidel froh, sowohl bei der weiblichen Jugend A als auch bei der männlichen Jugend B je eine Mannschaft stellen  zu können. Punktegarant bei der weiblichen A-Jugend war wiedereinmal Beatrice Marscheck (LAZ/SV Garbenteich). Mit 12,14 sec. über 100 m., guten 15,34 sec. über 100 m Hürden, sowie 5,58 m im Weitsprung, war sie es, die die meisten Punkte für das LAZ- Team sammelte. Voll in den Dienst der Mannschaft stellte sich auch Antina Neugebauer (LAZ / MTV - Giessen). Mit einem Doppelstart über 800 sowie 3000 m hatte sie an diesem Tag ein gehöriges Leistungspensum zu absolvieren. Mit ihren 2:27,52 min.  über die zweifache Stadionrund und einer Zeit von 12:05,94 über 3000 m,  nur ca. 9o Minuten später, hatte sie einen hervorragenden Tag erwischt und konnte so wichtige Punkte für das Team sammeln.

Als weitere sehr positiv auffallende Athletin ist hier Sandra Oestreich zu nennen. Die Spielerin des Handball Oberligisten TV Hüttenberg, die eigentlich ihre sportlichen Aktivitäten ganz dem Handball widmen wollte, konnte für diesen Tag noch einmal „reaktiviert“ werden. Mit 10,67 m im Kugelstoßen und 38,31 m im Speerwurf schlug sie voll in die Punktewertung ein und war damit eine wichtige Stütze des Teams. Aber auch die übersprungenen 1,65 m im Hochsprung und 38,48 m im Speerwurf von Nastasia Lich, sowie sehr gute Zeit von 12:32,45 min über 3000 m von Rosi Blaschek sind zu erwähnen. Nach Addition der gesammelten Punkte standen für das LAZ – Team 10.409 Punkte zu Buche. Dies bedeutete hinter der Mannschaft von der Eintracht –Frankfurt mit 10.919 Punkten, den zweiten Platz. „Wäre die “zweite Besetzung“ in den einzelnen Disziplinen nicht durch Verletzung und Krankheit stark geschwächt gewesen, hätten wir eine Chance auf den Deutschen – Endkampf gehabt. Aber mit dem zweiten Rang in diesem Jahr, ist eine Anfang gemacht, den wir im nächsten Jahr mit einer Damenmannschaft weiter ausbauen können.“, so Trainer Markus Czech. 

Bei der männlichen B – Jugend fiel mit Jan Routa leider ein wichtiger Leistungsträger für das LAZ Giessen aus. Trotzdem konnte das Team, das am Ende auf Rang drei hinter dem ASC Darmstadt (12013 Punkte) und den TV Neuhof (11707 Punkte) lag, mit stolzen 11698 Punkten nach Hause fahren.

Wiedereinmal war Adrian Becker(LAZ/TV-Großen-Buseck), mit 4 Disziplinen, der eifrigster Punktesammler für seine Mannschaft.  Die 11,53 sec. über 100m, 6,61 m im Weitsprung, 3,80 m im Stabhochsprung und die neue Bestzeit von 14,46 sec.  über 110 m brachten wertvolle Punkte. Von seiner starken Seite zeigt sich auch Christopher Borton (LAZ/VfB - Giessen) . Mit 12,45 m im Kugelstoßen, 42,00 m im Diskuswurf und 43,73 m im Speerwurf war er bester „Werfer“ des Teams. Robert Köhl lief die 1000 m in 2:46,45 min., Johannes Remy überraschte im Hochsprung mit einer Leistung von 1,64 m. Beide konnten damit weitere wichtige Punkte sammeln. „Ich bin mit der Leistung zufrieden. Mit Jan Routa hätten wir den Titel gewinnen können, denn wir wären mit dem Einsatz der Athleten flexibler gewesen. Alles in allem aber kann aber sagen, das dieser Wettkampf eine tolle Sache für unsere Jugendmannschaften war, der den Teamgeist und die Zusammengehörigkeit in den Vordergrund stellt und fördert.“, so Markus Czech.

 

08.05.2004
Dana Schäfer und Beatrice Marscheck  mit „Mailight“

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(jth)  Mann kann nur den Hut ziehen und großen Respekt den Leichtathleten des Kreises Giessen und Wetzlar zollen, denn eiserner Wind, Regen und nur 7 Grad Außentemperatur machten die gemeinsamen Kreismeisterschaften für die Aktiven, Jugend und Schülerklassen zu einer einzigen Tortour im Stadion der Stadt Wetzlar.

Bestens mit den Bedingungen kamen jedoch die „Damen“ des LAZ Giessen zurecht, die mit neuen Bestleistungen das „Mailight“ setzen.  Voran Beatrice Marscheck ( LAZ / SV Garbenteich) die den 100 Metersprint der weiblichen Jugend A mit ausgezeichneten 12,09 sec für sich entscheiden konnte. Man darf gespannt sein, wann erstmalig eine elf vor dem Komma zu lesen sein wird. Sehr überraschend waren ihre 5,67 m im Weitsprungwettbewerb, denn sie mit deutlichem Vorsprung gewann.

Im Feld der Frauen sicherte sich Dana Schäfer ( LAZ / TV Gr.-Buseck) gleich zwei Meistertitel. Im 100 Metersprintfinale steigerte sie sich um 5 Zehntel Sekunden und siegte mit 12,56  Sekunden. Zudem gewann sie den Weitsprung mit 5,56  Metern. Der Neuzugang des LAZ Giessen Marie Luise Humpert ( ehem. LG Olympia Dortmund) entscheid den Diskuswurf mit ausgezeichneten 45,56 Metern für sich und war auch im Kugelstoßwettbewerb mit 12,64 m nicht zu besiegen gewesen. Die 4 x 100 Metersprintstaffel des LAZ Giessen, in der Besetzung: Dana Schäfer, Beatrice Marscheck, Sarah Jagalski und Marie Luise Humpert lief mit 49,31sec über die Ziellinie.

Auch am Start waren die Damen der TSG Giessen-Wieseck, die in vierzehn Tagen ihren Bundesligaendkampf bestreiten. Trainer Elmar Knappik  konnte mit der Hochsprungleistung von Nadine Schnürer zufrieden sein, denn mit übersprungene 1,65 m gewann sie und setzte sich gegen die Konkurrenz durch. „ Nadine sieht den Leistungsanspruch zur Zeit nicht mehr so verbissen, was sich überraschenderweise in guten Leistungen wiederspiegelt. Die 1,70m sollten bald wieder im Rahmen des Möglichen liegen, so Knappik“. Antje Müller, ebenfalls von der TSG Wieseck sicherte sich mit 37,34 m im Speerwurf –Titel und ist damit besten Gerüstet für den Bundesligaendkampf in Minden.

Bei der weiblichen Jugend B sicherte sich Rosemarie Blaschek ( LAZ / TSG Lollar) den Titel über 400 Meter in 64, 67 Sekunden und Laura Engeln ( TSG Alten-Buseck) konnte sich mit 5,05 Metern  als Siegerin im Weitsprung über einen „ Fünfer“ freuen. Zweifache  Titelträgerin in dieser Altersklasse ist Marion Powilleit  von der LG Wettenberg. Sie konnte mit 10,27 Metern im Kugelstoßen und 35,81 Metern im Diskuswurf das Double feiern.

Mit drei Siegen bei den A-Schülerinnen W 15 war Vanessa Schmidt ( LG Erda-Heuchelheim) die erfolgreichste Athletin. 12,91 Sekunden im 100 Metersprint sowie 11,97 Meter mit der Kugel bedeuteten neue Bestleistungen sowie den Kreismeistertitel. Mit 5,14 Meter im Weitsprung  gelang ihr dann der dritte Streich. Die Überraschung bei den Schülerinnen W 14  war die der B-Schülerinnenklasse angehörende Malena Rabenau vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck, denn mit 4,32 m im Weitsprung und 8,55 m mit der Kugel konnte Sie zwei Siege auf ihrem Konto verbuchen.

Im Feld der Männer  konnte sich Christian Dietrich (LG Langgöns-Oberkleen) über die 1500 Meterdistanz in 4:27,05 Minuten durchsetzen. Im Diskuswurf sowie Speerwurfwettbewerb glänzten die „Oldies“ der KSG Bieber, denn Michael Rückel gewann mit 43,80 Metern den Diskus und Klaus –Peter Schneider lies den Speer auf 56,84 Meter fliegen. Zudem siegte er noch im Kugelstoßwettbewerb mit 12,38 Metern. Adrian Becker vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck konnte zwei Kreistitel bei der männlichen Jugend B mit nach Hause nehmen. Der deutsche B-Jugend Hallenmehrkampfmeister setzte sich mit 11,26 sec im 100 Metersprintfinale sowie im 110 Meterhürdenlauf mit 14,86 Sekunden durch.

Dreifacher Titelträger bei den Schülern A M 14 ist Dominik Hofmann von der LG Erda – Heuchelheim. 12,44 Sec. über 100 Meter, 4,97 m im Weitsprung und 10,13m mit der Kugel bedeuteten den obersten Rang auf dem Treppchen. Henrik Sust ( LG Langgöns-Oberkleen) konnte sich zweimal als Titelträger in die Ergebnislisten eintragen. Mit 33,06 m im Diskuswurf sowie 33,15 m im Speerwurf gelang ihm jeweils der große der „große Wurf“.

 

25.04.04
4 x 400 Meterquartett der weiblichen Jugend B läuft 3:59,30

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(jth)  Was für ein Wochenende für das LAZ Giessen, denn gleich eine Hessenmeisterschaften und eine Vize-Meisterschaften konnten die  Staffeln mit nach Giessen nehmen. In Mengerskirchen fanden die diesjährigen Hessischen Langstaffelmeisterschaften aller Altersklassen statt und d das LAZ Giessen hatten dazu ihre Meldekarten abgegeben.

Im Feld der  weiblichen Jugend A ging der Titel in der 4 x 400 Meterstaffel in der Besetzung Beatrice Marschek, Katharina Stein, Sarah Jagalski und Katharina Döring mit deutlichem Vorsprung  in der deutschen Spitzenzeit von 3:59,30  an das LAZ Giessen. Mit einer Zeit zum Saisoneinstand von unter 4 Minuten winkt somit wieder das deutsche Finale im Sommer in Braunschweig über die Stadionrunden. Für das Quartett lief Beatrice Marscheck mit 59,7 sec. die erste Runde forsch an und übergab den Stab an Katharina Stein. Mit 60,4 sec übertraf sie deutlich die Erwartungen der Trainer Erich Gebhardt und Markus Czech. Als dritte Jugendliche übernahm Sarah Jagalski den Staffelstab und gab ihn nach 60,0 sec an Katharina Döring weiter. Nach langer Verletzungspause von über einem halben Jahr gab sie mit 59,2 sec. ihren Saisoneinstand und lief als frische Hessenmeisterin über die Ziellinie. „ Die besten deutschen 4 x 400 Meterquartette werden sich zu diesem Zeitpunkt der Saison die Zähne ausbeißen, denn die Zeit ist eine erste Duftmarke für die Konkurrenz“, so die Trainer . Im letzten Jahr  belegte das Quartett bei den Deutschen Rang fünf, die Zeit wird es weisen, was in dieser Saison möglich sein wird. Auf Rang zwei lief der TV Burgsolms mit 4:03,60 min vor dem ASC Darmstadt in 4:13,71 min ein.  Spannend ging es bei der 3 x 800 Meterstaffel der weiblichen Jugend A zu, denn die LG Eintracht Frankfurt sowie das LAZ Giessen in der Besetzung: Rosemarie Blascheck, Sina Hartmann und Antina Neugebauer lieferten sich ein Kampf auf biegen und brechen. Am Ende setzte sich das Trio aus Frankfurt mit 7:21,79 Minuten   gegen die Giessenerinnen mit 7:23,28 Minuten durch. Für Antina Neugebauer, die Schlussläuferin des LAZ Giessen konnte Trainer Erich Gebhardt einen neue Bestzeit von 2:20,5Minuten herausstoppen.  Auch die jüngsten Schülerinnen des LAZ Giessen waren bei den Schülerinnen B   am Start gewesen und konnten wertvolle Erfahrungen auf ihrem jungen Sportlerkonto verbuchen. Die erste Staffel mit Janine Uherr, Mirjam Lenz und Lea Pfeiffer liefen mit 8:41,35 Minuten auf Rang dreizehn und das zweite Trio mit: Franziska Rachowski, Lisa Matheis und Lisa Magel erreichten Position vierzehn mit 9:14,25 Minuten. Es gewann hier den lauf mit 7:45,48 Minuten die Mannschaft des LAZ Bruchköbel.

 

25.03.04
Katharina Döring dreht langsam wieder auf
Nach langer Verletzungsphase wieder im Training

(jth)  Was macht eigentlich Katharina Döring, die erfolgreiche Mittelstrecklerin des LAZ Giessen/TV Gr.- Buseck,  zweifache Deutsche und aktuelle B- Jugendvizemeisterin Meisterin,klang es in den vergangenen Wochen bei den Wettkämpfen der Hallensaison.

Die Erklärung ist recht schnell gegeben. Die Verletzungs- und Krankheitsgeschichte der 800 m- Spezialistin schien schier unendlich und endete nun  erst einmal im Rehazentrum Biskirchen. Hier erfolgt mehrmals wöchentlich, unter professioneller Anleitung von Peter Nagel, der Muskelaufbau um ihre Knieprobleme in den Griff zu bekommen. Katharina befindet sich dort in bester Gesellschaft. Mit der "Golden Goal" Torschützin der Frauen-Fußballweltmeisterin, Nia Künzer, trifft sie dort auf eine Athletin, die nach ihrer vierten Kreutzbandoperation wieder in Schwung kommen will.

Aber der Reihe nach. Im Jahr 2002 nach ihrem zweiten Titelgewinn bei den Deutschen B.-Jugendmeisterschaften bekam Katharina Schmerzen im linken Fuß. Ein Ermüdungsbruch wurde diagnostiziert. Die Saison war zu Ende. Ein schwerer Schlag für Katharina, war sie doch für den Junioren-Länderkampf in München nominiert worden. Stattdessen quälte sie sich zu Hause mit Aqua-Jogging und leichtem Krafttraining, um die achtwöchige Laufpause zu überbrücken. Der geplante frühzeitige Einstieg ins Wintertraining im September 2002 wurde aber bereits nach wenigen Trainingseinheiten gestoppt. Eine Immunschwäche machte sich bemerkbar. An ein strukturiertes Training war nicht zu denken. Es folgten zahlreiche Untersuchungen und Behandlungen um das Problem in den Griff zu bekommen.

Doch mit dem Beginn des Jahres 2003 sollte sich das Blatt zum Positiven wenden. Das Lauftalent stand wieder im Training und versuchte die fehlende Basis für den Sommer zu kompensieren. Ein guter Saisoneinstieg über 800m in 2:10,49 min., beim intern. Askina-Meeting in Kassel machte ihr Mut, ihren Titel bei den Deutschen B-Jugendmeisterschaften in Fulda verteidigen zu können. Dass sie nichts an Schnelligkeit verloren hatte, konnte sie aber schon als  Schlussläuferin der 4x400m Staffel bei den Deutschen Jugendstaffelmeisterschaften im Endlauf zeigen. Auf Platz 8 liegend übernahm sie den Staffelstab und rollte das Feld von hinten auf. In einem furiosen 400m Rennen lieferte Katharina mit 55,0 sek. eine Glanzleistung ab und sicherte dem LAZ Staffel-Quartett einen unerwarteten 5.Platz.

Eine Woche später bei den Deutschen B.-Jugendmeisterschaften wäre ihr beinahe der Titelhattrick gelungen. Am Ende fehlte ihr ein gutes Finnisch auf den letzten Metern um erneut den Titel der deutschen Meisterin mit nach Hause zu nehmen.

3 Wochen später ein erneuter Schock . Haarriss im rechten Schienbein. Auf  Anraten der Ärzte die Verletzung auskurieren und die Saison beenden. Wieder Aqua -Jogging und leichtes Krafttraining. Nach erfolgter Genesung Einstieg ins Wintertraining. Doch die Leidenstour ging weiter. Erst eine Reizung der linken Partellasehne und anschießend Schmerzen im Knie,  verursacht durch eine Schleimbeutelfalte machten ihr mächtig zu schaffen und ließen das Wintertraining in den Hintergrund rücken. Seit Januar fährt sie regelmäßig ins Rehazentrum- Biskirchen um dort in einem mehrstündigen Aufbautraining ihre Knieprobleme in den Griff zu bekommen. Und es scheint zu helfen, denn die Schmerzen verschwinden und „Katha“ darf jetzt wieder das machen, was sie am liebsten macht, nämlich "laufen", aber ganz vorsichtig und erst mal ganz wenig um den Heilungsprozess nicht zu gefährden.

Bewundernswert ist die schon fast professionelle Einstellung von ihr. Nach solchen Rückschlägen dem Leistungssport treu zu bleiben ist nicht einfach und erfordert eine gehörige Portion an Selbstdisziplin. Wer aber “Katha“ kennt weiß, dass sie nicht so schnell aufgibt und ihre gesetzten Ziele konsequent verfolgt.

2004 soll als Aufbaujahr genutzt werden. in dem die körperlichen Voraussetzung für die Saison 2005 geschaffen werden. Katharina wird aber versuchen, ihre Teamkameradinnen des LAZ Giessen, in der 4 x 400 Meterstaffel bei der DM in Braunschweig und bei dem Versuch das Deutsche DJMM – Finale zu erreichen, zu unterstützen.

Drücken wir also kräftig die Daumen, dass der Motor bald wieder auf Hochtouren läuft, damit spätestens im Jahr 2005 wieder über die erfolgreichen Mittelstrecklerinnen berichtet werden kann.

07.03.04
Informationen zum doppeltem Startrecht

Positivliste zum doppelten Startrecht

DLV Besuch zum doppelten Startrecht

Skizze zum doppelten Startrecht

Antrag zum doppelten Startrecht

15.02.04
Beatrice Marscheck ist Mittelhessens - Sprintqueen
Bei Deutschen Jugend Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg Bronze über die 200 Meter gewonnen

(jth)  In den vergangenen Monaten und Jahren konnte von dem „Sprinttalent“ Beatrice Marscheck gesprochen werden, doch seit dem vergangenen Wochenende ist „Bea“ aus diesem Status herausgetreten und zu einer „Sprintqueen“ herangereift. Anlass für diese Bezeichnung waren die Deutschen Jugend Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg in dem die Athleten vom LAZ Giessen / SV Garbenteich in den beiden Sprintstrecken 60 und 200 Meter am Start war und über die längere Distanz mit Rang drei ihre erste große Nationaleplatzierung feiern konnte.

Am ersten Wettkampftag standen die Vorläufe über die 200 Meterdistanz für die Abiturientin auf dem Tagesprogramm, welche die von Markus Czech trainierte Sprinterin mit vollen Elan anging. „Ich wusste dass sie in einer bestechenden Form ist, denn die Süddeutschen Hallenmeisterschaften am vergangenen Wochenende mit 24,84 sec auf Bahn eins laufend deuteten dies bereits an“, so der Trainer. Beatrice Marscheck setzte bei den Deutschen noch eine „Schippe“ drauf und lief mit 24,57 sec im fünften von acht Vorläufen Bestzeit. Nun begann das bange Warten auf die Zeiten der Konkurrentinnen und die ersten Stimmen deuteten es an : „ reicht es für das A-Finale der besten vier Sprinterinnen“. Nach kurzer Wartezeit stand es dann endlich auf dem Scoreboarad, Beatrice Marscheck zieht als viertbeste Deutsche 200 Metersprinterin in das A-Finale der Deutschen Jugend Meisterschaften ein. „Damit hatte ich nicht gerechnet und was am morgigen Tage herausspringt werden wir dann sehen“ so die glücklichen Worte von Beatrice. Trainer Czech fügt an: „was Beatrice geleistet hat ist beachtlich und im Finale auf Bahn eins laufend werden die Karten neu gemischt, doch die Innenbahn ist nicht prädestiniert um schnelle Zeiten zu laufen so dass der Fokus auf den 60 Meter liegen wird“.

Tag zwei begann dann auch in der Frühe mit den Vorläufen über die kürzere 60 Metersprintstrecke. Mit 7,82  Sekunden überstand „Bea“ die erste Runde souverän und qualifizierte sich für den Zwischenlauf um die Mittagszeit. Hier musste alles Stimmen, vom Start bis zur Ziellinie um das Finale zu erreichen und die Athletin von  Trainer Czech setzte fast alle Vorgaben in die Tat um und lief 7,78 Sekunden. „Ich war etwas verkrampft in den Lauf gegangen, es fehlte mir die Lockerheit“ so Bea“. „Ein riesen Pensum, was sie hier ableisten muss und am Ende fehlten nur eine Hundertstelsekunden für den Finaleinzug der besten deutschen Sprinterinnen “,so der Coach. Damit war die Konzentration auf das 200 Meterfinale gelegt, in dem die Garbenteicherin gerne noch mal die „25 er Marke“ knacken wollte, was auf der ersten Bahn und mit zwei 60 Meterläufen in den Beinen schwer werden wird. Doch die Sprinterin überraschte mit einem beherztem Lauf und mit einer erneuten Spitzenzeit von 24,68 Sekunden was ihr am Ende  die verdiente  Bronzemedaille einbrachte. „ Ich bin überglücklich mit meiner ersten Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft, zugleich aber auch Schlagskaputt“ , so eine die Worte der Bronzemedaillengewinnerin. Es gewann Sara Battke ( ART Düsseldorf) mit ausgezeichneten 24,16 sec vor Maike Dix ( ASV Köln) die 24,19 Sekunden lief. Beatrice Marscheck knüpft somit an die erfolgeichen Zeit einer Vergina Drescher ( Giessener LG) an, die den Freiluft-Kreisrekord de weiblichen Jugend A mit 24,5 Sekunden aus dem Jahre 1969 hält.

 

01.02.04
Adrian Becker ist „König der Athleten“
Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften den Titel im Hallensiebenkampf gewonnen

(jth) Wie ein gutes Rezept für eine hervorragende Backmischung kann man den Auftritt von Adrian Becker vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck bei den Deutschen B-Jugend Hallenmehrkampfmeisterschaften in Halle an der Saale beschreiben. Im Vorfeld der DM wollte sich der Troher Nachwuchsathlet „überraschen lassen“, was er dann vor Ort auch in die Tat umsetzte. „Die Mischung macht’s eben“ so der Coach, denn Adrian Becker hatte mit dem 60 Metersprint, dem 60 Meterhürdenlauf, dem Weitsprung absolute „Zuckerstücke“ vorzuweisen. Es war ein Kampf auf biegen und brechen gegen seine Konkurrenten doch am Ende stand er als Deutsche B-Jugendhallenmeister mit 5260 Punkten ganz oben auf dem Podest.

Adrian Becker begann sein Siebenkampfrezept mit dem 60 Metersprint, den er mit 7,03 Sekunden hervorragend unter Dach und Fach bringen konnte, denn er war der schnellste Teilnehmer auf dieser Distanz. Es folgten 6,71 Meter im Weitsprungwettbewerb, eine Leistung die unter der Rubrik beachtlich einzustufen ist, denn um an der Spitze mitmischen zu können, musste Adrian bereits volles Risiko eingehen und dazu standen nur drei, als sonst gewohnte sechs Durchgänge zur Verfügung. Der Risikoeinsatz wurde belohnt, denn nach zwei Disziplinen lag er mit fünfzehn Punkt Rückstand zu Rang eins auf dem Silberrang. Nun stand das Kugelstoßen auf dem Programm und die „Backmischung“ ging für ihn sehr gut auf, denn mit 13,49 Metern stieß er Bestleistung und konnte Rang zwei verteidigen. Vater Peter Becker zu der Leistung seinen Filousees „ein Brett für Addi, denn mit der Kugel hat er oft so seine Probleme im Vergleich zu den Konkurrenten“. Der Führende wuchtetet die Kugel über 14 Meter und lag nach drei Disziplinen mit 52 Punkten in Front. In der Abschließenden Disziplinen des ersten Tages, dem Stabhochsprung, übersprang „Addi“ sicher die Einstiegshöhe von 3,60 m. Im vergangenen Jahr hatte er sich „verbacken“ und einen „Nuller“ eingefahren, doch in diesem Jahr hatte er den Lerneffekt umgesetzt und steigerte sich auf gute 3,80 Meter .

Doch das Schicksal vom vergangenen Jahr wurde in diesem Jahr dem Führenden Christian Böhm (SG TSV Kronshagen/Kieler) zum Verhängnis, denn die Einstiegshöhe von 3,80 m war zu „happich“ gewählt und er hatte den Salto Nullo in der Tasche, somit lag „Addi“ plötzlich in Front.

 „Es lief nach Plan“ resümierte der Coach Markus Czech, ich habe Adrian ein Zielkorridor von 2700 – 3000 Punkte am ersten Tag vorgegeben, er hat 80 % seiner Maximalleistung abgerufen und liegt mit 2877 Punkten voll im Soll. Bisher war er gut zu führen gewesen und wenn er sich im Griff hat, gewinnt er mit 100 Punkten so der Trainer weiter“.  Mit 66 Punkten Vorsprung auf Stefan Voigtländer ( SC Potsdam) und 88 Punkte auf den dritten Rang (Martin Dudek / TV Herborn) war Spannung und Nervenkiezhell  für den zweiten Wettkampftag durchaus gegeben.

13:45 Uhr und der zweite Wettkampftag in Halle begann dann mit dem Herzstück des Backrezeptes, denn mit 7,98 Sekunden lief er die beste Hürdenzeit aller Teilnehmer und eine Spitzenzeit auf Deutschenniveau dazu ,er baute seinen Führung auf 106 Punkte aus.

„Jetzt nur kein Risiko mehr im Hochsprung eingehen“ klang es aus verschiedenen Kehlen und gemeint war eine Einstiegshöhe die er springen muss, damit Punkte auf dem Konto sind und „Addi“ im Rennen bleibt. Diese „Hürde“ meisterte er bravourös, überfloppte 1,72 zum Einstieg und steigerte sich im Laufe des Wettbewerbes auf  1,81m. Seine Verfolger übersprangen 1,84 und machten 25 Punkte gut, somit bleib die Spannung auf die Titelvergabe erhalten. Die endgültige Entscheidung musste also der abschließende 1000 Meterlauf bringen. Hier zeigte Adrian von beginn an ein couragiertes Rennen und lief sogar von der Spitze weg, doch nach 600 Metern wurde er „gefressen“. Die Aufgabe bestand nun darin die Konkurrenten in „Schach“ zu halten. Nach 2:50,52  Minuten kam dann der „König der Athleten“ als  dritter  in Ziel und sein erster Deutscher B- Jugend Meistertitel war unter Dach und Fach gebracht und das wichtigste für alle Beteiligten, das „Backrezept“ fing nicht an zu „klumpen“.

Er siegte mit 5260 Punkten vor Steffen Kahlert (TUS Wunstdorf/ 5206 Punkte) und Stefan Vogtländer ( SC Potsdam / 5193 Punkte).

Nach seinen Eindrücken vom Wochenende befragt antwortete Adrian Becker mit den ehrlichen Worten: „ ich war locker drauf, es lief von Disziplin zu Disziplin besser, was total motivierend für mich war, schade nur dass einer meiner Mitkonkurrenten wegen einem Nuller im Stab nicht mehr dabei sein konnte. Nach dem Hochsprung hatte ich Probleme mit dem Halswirbel, doch im 1000 Meterlauf hatte ich den Sieg vor Augen und die Beine trugen mich noch bis ins Ziel“. Auch für seinen Vater Peter Becker der in Halle vor Ort war ein „ Erlebnis der Besonderen Art, denn ich habe meine Fußballtrainer – Position aufgegeben, um Live an Wettkämpfen dabei zu sein“. Für Trainer Markus Czech nach eigenen Worten „Alles in Allem eine super Sache“ die für die Saison 2004 einiges erhoffen lässt.

Das Umfeld von Adrian Becker und er selber kann also nach der „Durststrecke im Sommer 2003“ denn bisher größten Erfolg in der Sportlergeschichte  feiern, denn „Meister“ werden ab der Jugend gemacht und da dies sein erster großer Titel ist wurde schon bei der nächtlichen Ankunft in Trohe der Erfolg ausgiebig gefeiert.  

 

18.01.04
Plätze 3-2-1 für Adrian Becker
Marion Powilleit mit Vizemeisterschaft – LAZ – Staffeln mit Silber

(jth)  Um Sekunden, Minuten, Zentimeter und Meter ging es am Wochenende in Stadtallendorf zu, denn die Männer und Frauen sowie die B-Jugendklassen richteten Ihre Hessischen Hallenmeisterschaften aus. Aus heimischer Region der erfolgreichste Athlet war der B-Jugendliche Adrian Becker ( LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck) denn er Stand an den beiden Wettkampftagen gleich vier mal auf dem Siegerpodest. Er begann den Medaillenreigen mit 7,07 sec im 60 Metersprintfinale, was am Ende zu rang drei reichte. Seine wieder gewonnene Spritzigkeit nahm er mit zum anschließenden Weitsprungwettbewerb hinüber, wo er am Ende mit 6,91 m die hessische Vizemeisterschaft errang. Tags darauf klappte es dann mit dem Hessentitel, denn in seiner Paradediziplien, denn 60 Meter Hürden, lies er der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und sicherte sich mit 8,08 sec und neuem Hallenrekord  den Titel des Hessischen Hallenmeisters bei der männlichen Jugend B. „ Nach dem Addi vor Weihnachten zwei Wochen mit Grippe im Bett lag ein Wahnsinns Saisoneinstand. Zum Saisonhöhepunkt, den Deutschen Hallen Mehrkampfmeisterschaften Ende Januar, ist er in Topform“, so Coach Markus Czech. Altersklassenkollege Jan Routa ( LAZ / TSG Lollar) der in seinem ersten B-Jugendjahr startet, feierte ebenfalls einen tollen Einstand, denn mit übersprungenen 1,80 m im Hochsprungwettbewerb wurde er guter vierter und scheiterte nur sehr knapp an der neuen Hallen-Bestleistung von 1,85 m. In der 4 x 1 Rundenstaffel musste das LAZ Quartett: Christian Förster, Jan Routa, Adrian Becker und Miguel Keidel nur knapp den Siegern der LG Stadt Hattersheim (1:29,78) mit 1:29,80 den Vortritt lassen. „Eine unerwarteter Vizetitel für die junge Truppe“ so der Trainer Czech.

Im Feld der Frauen konnte Dana Schäfer vom LAZ Giessen / TV Gr.-Buseck im Weitsprungwettbewerb überzeugen. Bereits bei den deutschen Hochschulmeisterschaften gelang ihr mit 5,50  Meter Rang fünf, doch bei den  „Hessischen“ landete sie mit 5,67 m auf dem Bronzerang und bestätigte  ihren derzeit guten Lauf. „ Nur ganze vier cm fehlten zum Vizetitel so Trainer Markus Czech“, es ging also Haar scharf zu in Stadtallendorf. Am zweiten Wettkampftag konnte sich Nadine Schürer ( TSG Wieseck ) im Hürdenlauf als fünfte gut in Szene setzen, denn die Uhr bleib für die von Elmar Knappik trainierte Athletin bei 8,97 sec stehen. Aus Verletzungs- und Studiengründen konnte die Bundesligatruppe der TSG Wieseck nicht aus dem vollen schöpfen, schade, denn Trainer Knappik wollte die Hallensaison aktiv betreiben und hatte diese auch voll im Visier. Für die hessische Vizemeisterschaft am Ende der Veranstaltung sorgte sehr überraschend die Rundenstaffel des LAZ Giessen in der Besetzung: Beatrice Marscheck, Sarah Jagalski, Dana Schäfer und Sina Hartmann, denn mit 1:38,58 hielten sie die Quartetts der LG Eintracht – Frankfurt(1:38,64) und des TSV Friedberg – Fauerbach (1:40,52) in Schach und mussten sich lediglich der LG Seligenstadt (1:36,66) geschlagen geben. Der Neuzugang des LAZ Giessen / MTV Giessen Marie – Luise Humpert ( früher LG  Olympia Dortmund), eine Diskuswerferin ( 50m) konnte als vierte im Kugelstoßwettbewerb der Frauen mit 13,05 m einen guten Einstand im neuen Verein geben. Es gewann Julia Bremser ( LSG Goldener Grund) mit 13,73 Metern.

Nastasia Lich ( LAZ Giessen / MTV Giessen) übersprang im Hochsprung der weiblichen Jugend B 1,59 m und belegte ebenfalls den Bronzerang. Kadertrainer Günther Eisinger zollte ihr einen hervorragende Technik bei und hofft, dass bald Leistungssteigerungen zwischen fünf und zehn Zentimeter im Rahmen des möglichen liegen könnten. Über die 200 Meterdistanz wurde sie im Finale mit 27,05 sec hervorragende vierte und konnte mit ihrem Abschneiden an den beiden Wettkampftagen sehr zufrieden sein. Die beste weibliche B-Jugend Platzierung gelang Marion Powilleit ( LG Wettenberg) im Kugelstoßen, denn mit 11,14 m konnte sie hinter der Siegerin Alexandra Göbel ( Wiesbadener LV / 12,02) als Vizemeisterin auf das Treppchen steigen. Ihre Vereinskollegin Natalie Müller landete mit 10,99 m auf den Bronzerang und schrammte nur knapp an der „Elfer-Marke“ vorbei.

 

17.01.04
Die Leichtathletik bröckelt
LA-Kreis Giessen und das LAZ Giessen wirken dagegen 

(jth) Volle Leichtathletikstadien, Endkampfteilnahmen oder Platzierung bei den Olympischen Sommerspielen in Athen, eine breite Leistungsdichte in der Jugendleichtathletik oder eine kindgerechte Leichtathletik – ist dies Realität, oder sind es Wunschgedanken in einer Traumwelt? Die Leichtathletik als olympische Kernsportart bröckelt in unserem Lande in vielen Bereichen ab, denn im Medaillenspiegel unter ferner liefen geführt und viele Resultate weit unterhalb der Bestleistungen führen zu einem düsterem Bild. Die deutsche Leichtathletik steckt also in der Klemme. Sie leidet nicht direkt unter einem Kernproblem sondern unter vielen nicht leicht griffigen Mängeln und Strukturschwächen.

Wenn Bewegung in die Leichtathletikszene gebracht werden soll heißt dies, einige Kernbereiche rasch anzupacken und zu verändern, z.B. ihre derzeitige Präsentation, einen hoffnungslos überfüllten und veralterten Terminplan, Konzepte gegen die Bedeutungslosigkeit der Leichtathletik im Bereich des Schulsports und einiges mehr. Nur ein Umdenken und Abschneiden alter Zöpfe, die entweder nicht mehr zeitgemäß oder gar hinderlich sind, werden die Leichtathletik weiterbringen.

Das LAZ Gießen Stadt und Land lud daher Vertreter leichtathletiktreibender Vereine aus dem Sportkreis und umliegender Kreise zu einer Gesprächsrunde mit dem Ziel ein, neue Konzepte zur Weiterentwicklung  zu diskutieren. 

Die Diskussionsteilnehmer der Vereine TV Großen-Linden, TSV Königsberg, TSG Alten-Buseck, SKG Rodheim und LG Wettenberg vereinbarten, dem DLV einen Antrag zur Änderung der Leichtathletik-Ordnung (LAO) auf dem Instanzenweg zuzustellen.

Der Mannschaftsgedanke ist es, der einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann, die Attraktivität der Leichtathletik für Kinder und Jugendliche deutlich zu verbessern. Um dies zu ermöglichen, soll– wie es der Deutsche Turnerbund bereits schon seit einigen Jahren praktiziert - ein „doppeltes Startrecht“ eingeführt werden.

Dies soll dann so aussehen, dass für Sportler in Einzeldisziplinen für den Stammverein (mit entsprechendem Vereinsnamen) ein „primäres“ Startrecht erteilt wird. Das weitere „sekundäre“ Startrecht bezieht sich ausschließlich auf die Bildung von Mannschaften zur Teilnahme an Staffeln, Mannschaftsmehrkämpfen und in den DSMM und DJMM- Wettbewerben, in denen die Athleten dann für eine Startgemeinschaft an den Start gehen können.

Einig waren sich alle Gesprächsteilnehmer, dass es zwingend geboten ist, die Strukturen des Verbandes auch an der Basis zu überdenken, dass man sich nicht scheuen darf, Mut zu aktuellen Veränderungen aufzubringen. „Die Vereine sollten sich gegenseitig nicht mehr das Wasser abgraben “ so Markus Czech vom LA Giessen.

Angestrebt werden sollen künftig eine engere Kooperation hinsichtlich Beschaffung und Finanzierung von Gerätepools, Durchführung von gemeinsamen Trainingslagern und Fahrten zu großen Meisterschaften, gegenseitige Hilfe bei der Trainingsplanung und bei der Formulierung und Planung gemeinsamer Leistungs- und Erfolgzielen. kollektive interne Aus- und Weiterbildung für Trainer und Übungsleiter.

Enges „Kirchturmdenken“, Misstrauen zwischen Trainern und Athleten müssen abgebaut werden. In einer neustrukturierten – hoffentlich vom DLV genehmigten - Trainings- und Wettkampfgemeinschaft über das LAZ Gießen Stadt und Land hinaus sollte es doch möglich sein, im mittelhessischen Raum Vertrauen für eine gemeinsame Zukunft zum Wohle der deutschen Leichtathletik zu gewinnen.